Viventis Pflegepreis geht in den Kanton Solothurn

Die Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege in Egerkingen gewinnt 10’000 Franken für das beste Demenz-Praxisprojekt.

, 26. November 2015 um 09:38
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Die Fachstelle Demenz der Fachhochschule St.Gallen und die Stiftung Viventis haben am Demenz-Kongress «das beste Praxisprojekt in der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz in der Schweiz» gekürt.
Überzeugt hat die Jury die Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege Gäu (GAG) in Egerkingen. Insgesamt waren 20 Projekte aus der ganzen Schweiz für den mit 10’000 Franken dotierten Preis eingereicht worden.

Demenz-Dorf De Hogewey als Leitidee

«Das innovative Projekt verfolgt einen in der Schweiz neuen Ansatz und richtet seinen Blick ganzheitlich auf das Leben von Menschen mit Demenz», begründet Jurymitglied Susi Saxer, Leiterin der Fachstelle Demenz.
Das Spezielle an den Wohngruppen in Niederbuchsiten: die Lebensstile spielen eine wesentliche Rolle. So gibt es Gruppen in einem ländlich-bäuerlichen, häuslichen und handwerklich eingerichteten Umfeld. In einer anderen Gruppe werde ein gehobener Lebensstil gepflegt. Das Konzept lehnt sich an die Philosophie des Demenz-Dorfes De Hogewey in Holland an.

Weniger Stürze

Gemäss der GAG belegen erste Erkenntnisse, dass die Bewohnerinnen und Bewohner jetzt weniger Unruhe zeigten. Die Abgabe von Beruhigungsmedikamenten konnte reduziert werden. 
Zudem konnte die Beweglichkeit einzelner Menschen mit Demenz massiv verbessert werden und die Zahl der Stürze ging zurück.
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Rita Fuhrer (Viventis-Stiftung) überreichte Rüdiger Niederer und Franziska Büttler den Viventis-Pflegepreis. (Bild: PD)
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