Swiss Medical Network soll auch international wachsen

Aevis-Chef Antoine Hubert will die Expansion seiner Klinikkette vorantreiben - mit einem strategischen Partner.

, 19. September 2017, 08:00
image
  • aevis
  • spital
  • klinik
Antoine Huber ist mit seiner Klinikkette Swiss Medical Network (SMN) weiter auf Expansionskurs, wie er gegenüber der Westschweizer Wirtschaftszeitung «L'Agefi» (paywall) sagt. Die Zeitung gehört ihm - er hatte sie im Frühling übernommen. 
Im Inland verfolgt er das Ziel, ein Portefeuille mit 20 Kliniken aufzubauen. Derzeit sind es 17 Häuser. Im Sommer war ein Versuch zur Übernahme der Bieler Klinik Linde gescheitert. Der Aevis-Chef sucht namentlich Übernahmekandidaten im Kanton Bern, wo die Gruppe noch keinen Standort hat. Ausserdem hat er Basel und die Region Nordwestschweiz im Auge, ebenso die Region Bodensee. 

Offen für strategische Partner

Hubert ist nicht nur an Kliniken interessiert, sondern auch an Ärztezentren, Gruppenpraxen, Zahnkliniken oder spezialisierten Zentren etwa für Augenheilkunde. Die Konsolidierung im Schweizer Gesundheitswesen werde anhalten, und Aevis wolle eine führende Rolle spielen. 
Auch in der Telemedizin, wo Aevis bereits an Medgate beteiligt ist, werde weiterhin nach Expansionsmöglichkeiten gesucht. 
Hubert strebt auch die internationale Expansion an. Er werde häufig von ausländischen Gruppen kontaktiert. Dabei handle es sich aber immer um finanzielle Absichten, nicht um strategische Partnerschaften, die er favorisiere. Es gelte, den richtigen Partner zu finden. SMN erfahre durch ihre breite geografische Abdeckung in der Schweiz viele Vorteile. Diese liessen sich auch auf die internationale Ebene übertragen.  
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Spital korrigiert falsche Aussagen zu Chefarzt-Kündigung

Ist der Chefarzt Gregor Lindner nun krank oder nicht? Die Pressestelle des Bürgerspitals Solothurn zieht plötzlich Aussagen zu dessen Kündigung zurück.

image

Sauter: «Wir müssen grossräumiger denken»

Spitäler in den Randregionen brauchen eine neue Funktion. Das meint die neue Hplus-Präsidentin Regine Sauter.

image

Notfallmediziner erwarten Kollaps und schlagen schweizweit Alarm

Covid, Grippe und RSV: Die Notfallstationen sehen sich in diesem Winter mit Bedingungen konfrontiert, die sie an den Rand des Kollapses bringen könnten.

image

Direktor Peter Hösly übergibt den Stab an Simone Weiss

Am Sanatorium Kilchberg kommt es zu einem Führungswechsel: Nach 16 Jahren gibt Peter Hösly seinen Chefposten an der Privatklinik für Psychiatrie ab.

image

Spitaldirektorin will in den Nationalrat

Franziska Föllmi-Heusi vom Spital Schwyz ist als Kandidatin für die Nationalratswahlen nominiert.

image

Eklat am Unispital Zürich: Das sagt der Spitalrat zu den Vorwürfen im Fall Clavien

Der Star-Chirurg Pierre-Alain Clavien fühlt sich vom USZ rausgeschmissen. Nun reagiert André Zemp, Spitalratspräsident, auf dessen Vorwürfe.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.