Basler Spital prüft Kooperation mit einer Bank

Im Rahmen eines Pilotprojekts strebt das Basler Bethesda Spital und die Basler Kantonalbank (BKB) eine Zusammenarbeit an.

, 22. Juli 2021, 06:58
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Den Wöchnerinnen im Bethesda Spital wird bei Austritt zusätzlich zum bekannten «Baby-Geschenkköfferli» separat ein Flyer der Basler Kantonalbank (BKB) überreicht. Dieser weist auf die Eröffnung eines Jugendsparkontos hin. Und das Spitalpersonal der Basler Geburtsklinik erläutert das Angebot sogar mündlich.
Konkret wirbt die BKB für eine «klimafreundliche» Anlagelösung, die auch bei einer kleinen Einzahlung ein «grosszügiges Geschenk» sei, das mit dem Kind «mitwächst», wie die «Basler Zeitung» berichtet. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es auch ein 50-Franken-Guthaben. 

Gratis Werbung für die Bank?

Die Zeitung stellt zugleich die Frage, ob das Spital denn eine Gegenleistung für diese «explizite Direktwerbung» erhalte? «Wir machen keine Werbung, wir prüfen lediglich eine mögliche Kooperation», so die Antwort des Spitals. Bei der Aktion würden keine Daten oder finanziellen Mittel ausgetauscht.
Es sei eine befristete Aktion mit der Bank, in welcher geprüft werde, ob bei den Familien Interesse zur Eröffnung eines Jugendsparkontos bestehe, schreibt Spitaldirektor Thomas Rudin der Zeitung. Ob das Angebot auch in Zukunft offeriert werde, sei noch offen und abhängig von den Reaktionen der Wöchnerinnen. 

Bank bezahlt dem Spital nichts

Die Basler Kantonalbank ist gemäss eigenen Angaben seit längerer Zeit mit dem privaten Bethesda-Spital im Austausch und hat eine Kooperation auf verschiedenen Ebenen geprüft, wie die «Basler Zeitung» weiter berichtet. «Für die Durchführung des Pilotprojektes der Elternaktion» bezahle die Bank der Privatklinik nichts.
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