Klinik Aadorf: Eilt jetzt ein Investor zu Hilfe?

Die Ostschweizer Privatklinik führt derzeit Gespräche mit einem privaten Investor. Und es gibt noch eine zweite Möglichkeit, die das drohende Ende doch noch abwenden könnte.

, 28. November 2017, 09:37
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Der Entscheid über eine mögliche Schliessung der Thurgauer Privatklinik Aadorf wird statt im November erst im Laufe des Monats Dezember fallen. Dies teilt der Klinikbetreiber Di-Gallo-Gruppe mit. 
Als mögliche Lösungen zur Rettung stehen ein Management-Buyout oder die Übernahme durch einen Privatinvestor im Raum. Der Verwaltungsrat wolle die Optionen bis zum 8. Dezember vertieft prüfen, heisst es. 

«Noch kein Lichtblick»

Von einem «Lichtblick» will Medienbeauftragter Jörg Denzler aber noch nicht reden: «Das wäre wohl zu viel gesagt», sagte er dem Ostschweizer Onlineportal «FM1Today».
Sollte sich keine dieser Möglichkeiten realisieren lassen, erfolgt die Schliessung Ende März 2018 – einen Monat später als angekündigt. Die Kündigungen für alle 122 Mitarbeitenden würden dann per Ende 2017 ausgesprochen.

Es fehlen rund 20 Millionen Franken

Zu Beginn des Monats war bekannt geworden, dass die Klinik vor dem Aus stehe. Es sei kein langfristig tragfähiges Konzept zur Weiterführung der Klinik gefunden worden, so die Begründung. 
Als Gründe nannte die auf Depressionen und Essstörungen spezialisierte Privatklinik die Unsicherheit der kantonalen Spitallisten. Zudem müsste das Gebäude dringend für rund 20 Millionen Franken saniert werden.
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