Spitäler fmi: 70 Prozent variabler Lohn für Chefärzte

Die Bandbreite der prozentualen variablen Lohnbestandteile variiert im Kanton Bern zwischen null und siebzig Prozent. Dies geht aus einer Analyse des Regierungsrates hervor.

, 24. Oktober 2017, 07:45
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Die Idee der Bonuszahlung hat sich in den Schweizer Kliniken längst ausgebreitet. So macht die leistungsabhängige Prämie bei Chefärzten in der Schweiz im Durchschnitt einen Viertel des Lohnes aus. 
Einen weiteren Einblick in die variable und fixe Lohnstruktur gibt jetzt eine Analyse im Kanton Bern. Dort wollte der Regierungsrat infolge einer Interpellation mehr über die Zusammensetzung der Chefarztlöhne in Berner Spitälern wissen. 

Anteil variabler Lohn

  • Klinik Bethesda Tschugg: 64 Prozent
  • Regionalspital Emmental: 54 Prozent 
  • Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken: 50 Prozent. Die grössten Abweichungen: rund 30 Prozent fix und rund 70 Prozent variabel sowie 95 Prozent fix und rund 5 Prozent variabel. 
  • Siloah: 51 Prozent
  • Reha Zentrum: 44 Prozent
  • Insel Gruppe: 39 Prozent (ohne Universität)
  • Klinik Montana: 28 Prozent
  • Spital Simmental-Thun-Saanenland: 25 Prozent
  • Privatklinik Meiringen: 21 Prozent
  • Boni wie Banker: Ärzte kriegen eher Leistungslohn
  • Rehaklinik Hasliberg: 18 Prozent
  • Spital Region Oberaargau: 12 Prozent für Chefärzte | 9 Prozent für leitende Ärzte
  • Klinik für ganzh. Medizin Langenthal: 10 Prozent
  • Hirslanden Bern: 7 Prozent
  • Lindenhof | Spitalzentrum Biel: 3 bis 4 Prozent
  • Privatklinik Wyss: zwischen 4 und 5 Prozent
  • Universitäre Psychiatrische Dienste: zwischen 4 und 5 Prozent
  • Pychiatriezentrum Münsingen: einstelliger Prozentbereich (ab 2018)
Keine: Geburtshaus Luna, Hôpital du Jura bernois, Privatklinik Linde, Stiftung Diaconis, Reha- und Kurklinik Eden, Klinik Schönberg, Klinik Südhang, Stiftung Klinik Selhofen, Klinik Wysshölzli, Réseau santé mentale und igs Soteria.


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