Spital Emmental: So viel verdient der Chef eines Regionalspitals

Das Spital Emmental mit den Standorten Burgdorf und Langnau hat nebst den Geschäftszahlen 2016 auch die Vergütungen an die Geschäftsleitung veröffentlicht.

, 28. April 2017, 07:58
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Im vergangenen Jahr erhielt Anton Schmid, der CEO des Spitals Emmental, eine Gesamtentschädigung von 345’776 Franken. Dies geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Spitals hervor.
Der Betrag setzt sich zusammen: aus einer Basisvergütung von 230’460 Franken, einem variablen Anteil von 73’871 Franken und Sozialleistungen und Spesen von 41’445 Franken.
Im Vergleich zum Vorjahr sind das knapp 60'000 Franken mehr. Der Spitaldirektor hatte 2015 286'048 Franken verdient. Die variable Entschädigung: 18'750 Franken. Anton Schmid ist seit Ende Januar 2015 im Amt. 

Durchschnittslohn von 98'000 Franken 

Die übrigen zehn Mitglieder der Geschäftsleitung kommen im Schnitt auf rund 317'620 Franken Gesamtentschädigung – beinahe ausschliesslich Fixsaläre. Im Vorjahr betrug die Durchschnittssumme 303'485 Franken
Zum Vergleich: Beim Universitätsspital Zürich (USZ) erhält ein Direktionsmitglied im Schnitt brutto 265’900 Franken. In Basel (USB) sind es 252’100 Franken (mehr hier).  
Der durchschnittliche Personalaufwand im Spital Emmental beläuft sich auf knapp 130’000 Franken pro Vollzeitstelle. Berücksichtigt man nur die Löhne, liegt die Zahl bei 98’000 Franken. Insgesamt beschäftigt das Spital knapp 750 Vollzeitstellen. 

  • Geschäftsbericht Spital Emmental 2016

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Entschädigung VR und GL | Quelle: Geschäftsbericht Seite 30

EBITDA-Marge von 6.8 Prozent

Die Zahlen hat das Spital mit dem Geschäftsergebnis 2016 veröffentlicht. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wuchs auf 10,6 Millionen Franken. Das ist ein Plus von 8.5 Prozent.
Die EBITDA-Marge beträgt 6.8 Prozent. Nach Abzug der Abschreibungen und Zinsen resultierte ein Jahresgewinn von 4,8 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 3,3 Millionen Franken gewesen.

Auf den Heimmarkt konzentriert

Anton Schmid führt laut einer Mitteilung das erneute Wachstum auf den kontinuierlichen, aber massvollen Ausbau des Angebots und die enge Zusammenarbeit mit den zuweisenden Hausärzten zurück.
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