Zürich: Hebammen-Vermittlung «äusserst gefragt»

Der Verein Family Start blickt laut eigenen Angaben auf «ein erfolgreiches erstes Betriebsjahr» zurück. Man werde buchstäblich überrannt.

, 21. Juli 2016, 08:22
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Rund 5‘000 Familien hat Family Start Zürich seit der Lancierung vor einem Jahr eine passende Hebamme nach dem Spitalaustritt vermittelt.
Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Netzwerkes hervor. «Die Bilanz nach einem Jahr ist hervorragend: Family Start Zürich wird buchstäblich überrannt», steht dort.
Die Koordination von Hebammen sei dringend nötig, sagt Carolina Iglesias, Präsidentin von Family Start. «Mit der steigenden Geburtenzahl und der kürzeren Verweildauer im Spital ist es zu einem regelrechten Betreuungsengpass im Wochenbett gekommen.»
Der Verein Family Start Zürich bietet nebst Vermittlung ein 24-Stunden-Beratungstelefon für Notfälle im Wochenbett an. Für Frauen, welche im Unispital Zürich, im Stadtspital Triemli und im Spital Zollikerberg gebären, ist die Hebammenvermittlung gratis. Für die anderen Familien kostet sie 50 Franken. 
Der Verein arbeitet eng mit dem Institut für Hebammen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW zusammen. Auch die Stadt Zürich unterstützt Family Start, zum Beispiel durch die Mütter- und Väterberatung.

Gut für Hebammen – und Spitäler

Mit seiner Koordinationsarbeit sorge der Verein dafür, dass die Hebammen im Netzwerk genug zu tun haben. Family Start Zürich habe immer Arbeit für mich, wird eine junge freipraktizierende Hebamme zitiert. «Ich muss überhaupt kein Marketing betreiben und bin seit dem ersten Tag meiner Selbstständigkeit ausgelastet»
Auch der Aufwand der Spitäler hat sich laut der Mitteilung massiv verringert.
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