Dänische Firma steigt ins regionale Ambulanz-Geschäft ein

Eine auf Rettungsdienste spezialisierte Firma aus Dänemark versucht den Sprung in die Schweiz. Der erste Schritt dazu: eine Partnerschaft mit der grössten privaten Ambulanz der Schweiz.

, 10. Oktober 2015 um 08:41
image
  • notfall
  • ärzte
  • rettungsdienst
  • falck
Die dänische Falck-Gruppe übernimmt die Mehrheit am Rettungsdienst Käch im solothurnischen Dornach. Dies meldete die «bz nordwestschweiz».
Eine Minderheitsbeteiligung bleibe bei den bisherigen Besitzern, die weiterhin auch die Geschäftsführung inne haben, heisst es.

Rund um den Globus tätig

Das Unternehmen Falck aus Dänemark ist auf Rettungsdienste in über 45 Ländern und auf allen Kontinenten spezialisiert. In 19 Ländern betreibt sie öffentliche Ambulanzdienste. Mit 2'300 Rettungsfahrzeugen verfügt das Unternehmen über die grösste Ambulanzflotte der Welt. Falcks Umsatz belief sich letztes Jahr auf 1,9 Milliarden Euro. 
Mit der Übernahme der Mehrheit am Rettungsdienst von Käch tritt die dänische Firma – die sich mehrheitlich im Besitz einer Stiftung befindet – erstmals im Schweizer Rettungswesen auf.

Auch über 144 erreichbar

Die Firma Käch ist laut eigenen Angaben der grösste private Rettungdienst der Schweiz. Käch beschäftigt rund 30 Mitarbeitende und ist seit 1979 an den Sanitätsnotdienst 144 angeschlossen.
Seine fünf Rettungsfahrzeuge fuhren im Jahr 2014 in der Nordwestschweiz über fünf tausend Einsätze.

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Viktor 2023: Reden Sie mit, stimmen Sie ab

Der Countdown zum Award des Schweizer Gesundheitswesens geht weiter. In fünf Kategorien sind starke Leistungen nominiert – jetzt können Sie dazu Ihre Stimme abgeben.

image

«Der Regulierungswahn zerstört die Qualität der jungen Chirurgengeneration»

Es hat sich viel Frust aufgestaut bei den Chirurgie-Assistenten. Ein junger Arzt gibt Einblick in seinen Alltag.

image

Ostschweizer Ärzte: Versicherer gegen höhere Entschädigung

Die Ärzte in der «Tarifregion Ost» haben schweizweit die tiefsten Sätze. Eine kürzlich beschlossene Erhöhung des Taxpunktwerts wird von den Krankenversicherern bekämpft.

image

Eine Gynäkologin und zwei Apothekerinnen sind Podcast-Stars

Sie reden ohne Scham über Wechseljahre und Mens: Deshalb sind drei Berner Medizinerinnen so erfolgreich mit ihren Ratschlägen.

image

Gastroenterologie: Internationaler Forscher-Preis für GZO-Arzt

Die United European Gastroenterology würdigt Thomas Greuter als «Rising Star» des Fachs.

image

Schweizer Ärzte starten Imageoffensive

Die FMH will damit in Erinnerung rufen, wofür die Ärzteschaft eigentlich da ist: Für Sie.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.