Bern: Psychiatrische Dienste prüfen Fusion mit Spital

Die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland-Berner Jura und das Spital des Berner Juras wollen unter anderem Synergien im Bereich Direktion oder Hotellerie nutzen.

, 22. Februar 2016 um 14:00
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Die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland-Berner Jura (PDBBJ) und das Spital des Berner Juras (HJB) streben im kommenden Jahr eine gemeinsame Holding an. Dies teilten die beiden Institutionen am Montag mit.
Danach wollen sie prüfen, ob gar eine Fusion sinnvoll sein könnte. Bereits in diesem Frühling soll ausserdem ein gemeinsamer Verwaltungsrat gewählt werden.

Wo die Synergien liegen

Synergien erhoffen sich die beiden Institutionen in den Bereichen Direktion, Ärzteschaft, Pflege, Informatik, Kommunikation oder Hotellerie. 
Die Rede ist auch von neuen Angeboten zu Gunsten der Bevölkerung, etwa Nischenangebote in der Psychiatrie.
Diese Schritte planen PDBBJ und HJB, nachdem sie Ende Dezember 2015 eine engere Zusammenarbeit vereinbart hattenHintergrund der engeren Kooperation der beiden Institutionen ist die vom Kanton Bern aufgegleiste Verselbständigung der Psychiatrie per 2017.

Jederzeit sistierbar

Der Zeitplan für die Umsetzung der Zusammenarbeit sieht kurze Fristen vor und ist so aufgebaut, dass jeder Partner jederzeit das Projekt sistieren kann.
Die Absichtserklärung enthält ausserdem keine Exklusivitätsklausel und erlaubt somit den PDBBJ wie auch dem HJB, weitere Zusammenarbeitsprojekte mit anderen Partnern umzusetzen. 
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