So funktioniert Burn-out-Prävention in Harvard

Die Harvard Medical School kämpft gegen Burn-out bei ihren Medizin-Studierenden: mit flauschigen Vierbeinern auf dem Campus.

, 31. Oktober 2017, 10:54
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Stress, Angst und Depression im Medizinstudium sind keine Seltenheit. Vielen Studierenden droht ein Burn-out. Deshalb bieten einige medizinische Fakultäten sogenannte «Wellbeing-Programme» an: Entspannungskurse, Meditation oder Resilienztrainings. 
Die Harvard Medical School (HMS) verfolgt einen besonderen Ansatz: Dort sollen Therapiehunde den künftigen Ärztinnen und Ärzten helfen, Druck und Stress abzubauen. Seit ein paar Monaten versprühen flauschige Vierbeiner in der Bibliothek Ruhe und Sorglosigkeit. 
Das Therapiehunde-Programm hat sich als besonders hilfreich für Medizinstudierende erwiesen, wie die US-amerikanische Universität schreibt. Die Tiere sorgen in einer stressreichen Woche für einen Lichtblick und helfen, die geistige Gesundheit von angehenden Medizinern zu fördern. 
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