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Medikamentenengpässe: Das können Sie dagegen tun

Arzneimittelengpässe sind leider Alltag geworden und selbstdispensierende Praxen müssen ständig am Ball bleiben, um Patientinnen und Patienten verlässlich zu versorgen. Zur Rose zeigt, wie Arztpraxen ihre operative Resilienz stärken – und trotz schwieriger Marktbedingungen handlungsfähig bleiben.

, 31. August 2025 um 22:01
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Dank umfangreicher Investitionen konnte Zur Rose die Medikamentenverfügbarkeit seit dem 1. Halbjahr 2023 um sechs Prozentpunkte auf 98% steigern.
Die Verfügbarkeit von Medikamenten ist für Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz zentral: Sie bestimmt, welche Therapien möglich sind und wie reibungslos die Behandlung verläuft. Engpässe bedeuten in der Praxis oft eingeschränkte Behandlungsoptionen, Verzögerungen in der Therapie, zusätzliche Sucharbeit nach Alternativen und ein erhöhtes Risiko für Fehlanwendungen, wenn auf weniger geeignete Präparate ausgewichen werden muss.
Nicht zuletzt können fehlende Medikamente dazu führen, dass Patientinnen und Patienten diese ausserhalb der Praxis beziehen müssen – bei gleichzeitig wachsendem Koordinationsaufwand im Team.
Gemäss drugshortage.ch (abgerufen am 25.08.2025) sind noch immer über 700 Packungen nicht lieferbar. Die Versorgungslage in der Schweiz bleibt somit weiterhin angespannt.
Aber was bedeutet das konkret im Alltag selbstdispensierender Arztpraxen? Patientinnen und Patienten erhalten ihr vorgesehenes Medikament nicht oder verspätet; die Abgabe in der Praxis ist temporär nicht möglich; im ungünstigsten Fall muss das Rezept in einer Apotheke eingelöst werden. Kommt ein teures Präparat später wieder, droht das Lagerhüter-Risiko, weil Patientinnen und Patienten inzwischen eine Alternative erhalten.
Praxen benötigen also schnelle und robuste Prozesse, um sicher versorgen zu können. Und genau hier setzt Zur Rose an – mit praxistauglichen, schnell wirksamen Hebeln.

Effiziente Massnahmen von Zur Rose verbessern Versorgung spürbar

Zur Rose hat in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Medikamentenversorgung investiert, unter anderem in die Erhöhung der Lagerbestände, Optimierungen in der Beschaffung sowie weitere digitale Unterstützung.
  • Zentrales Element ist eine auf kritische Präparate ausgerichtete Lagerreichweite von rund sechs Wochen. Dafür wurde der Gesamtbestand verdoppelt und insbesondere bei schlecht verfügbaren Produkten gezielt weiter ausgebaut.
  • Das zweite Standbein ist das Zur Rose Studio: Es zeigt in Echtzeit die bei Zur Rose verfügbaren Bestände und macht passende Alternativvorschläge – direkt im gewohnten Praxis-Workflow. So finden Praxis-Teams schnell eine gleichwertige Option und vermeiden Leerlauf.
  • Weitere, flankierende Massnahmen sind die Saisonbevorratung, eine kontinuierlich geschärfte Sortimentsbreite und -tiefe sowie datenbasierte Analysen inkl. Forecasting, um das Lagersortiment laufend zu aktualisieren. Zudem werden zusätzliche Alternativlieferanten eingebunden, der regelmässige Austausch mit Pharma-Herstellern wird gefördert und Praxisteams werden im strukturierten Umgang mit Engpässen geschult – vom Bestellprozess bis zur Abgabe.
Das alles zeigt Wirkung: Die Verfügbarkeit bei der Bestellung über Zur Rose liegt aktuell bei 98 % (Quelle: Zur Rose, August 2025) – ein Plus von über sechs Prozentpunkten gegenüber dem 1. Halbjahr 2023. Die übrigen 2 % lassen sich durch smartes Nota-Management, Optimierung des eigenen Medikamentenlagers oder ein Ausweichen auf andere Bestellwege (bei Hochpreisprodukten) von Arztpraxen direkt steuern. Auch hier bietet Zur Rose die passenden Tools:
Wenn auch Sie Engpässe frühzeitig bewältigen möchten:
Damit Ihre Patientinnen und Patienten zuverlässig versorgt sind.

Drei Hebel, die auch bei Ihnen sofort greifen

1. Nota-Management: Vermeiden Sie Notas, nutzen Sie Alternativen

Das Zur Rose Studio zeigt in Echtzeit die Verfügbarkeit ab Lager Zur Rose und schlägt automatisch lieferbare Alternativen vor – generisch, innerhalb Ihres Kernsortiments oder von zusätzlichen Herstellern.
  • Bestellungen steuern: Nicht lieferbare Präparate für den Moment nicht mehr bestellen; stattdessen im Zur Rose Studio verfügbare Alternativen wählen.
  • Verschreibung abstimmen: Mit Ärztinnen und Ärzten vereinbaren, dass ausständige Präparate nicht mehr rezeptiert werden und Alternativen verbindlich festlegen.
  • Patientinnen und Patienten informieren: Frühzeitig und transparent begründen, warum ein anderes Produkt abgegeben wird; diese als zeitlich befristete Ersatzmedikation kennzeichnen und kommunizieren, dass die Einnahmeregeln identisch bleiben. Bei Verunsicherung Anruf in der Praxis anbieten und – sofern bekannt – den Zeitpunkt der Wiederverfügbarkeit mitteilen.
So bleiben Therapiepläne stabil und die Therapietreue hoch.

2. Lager anpassen und optimieren: Reichweite sichern, Lagerhüter vermeiden

Richten Sie Ihr Lager möglichst an der aktuellen Verfügbarkeit und am Bedarf aus. Das Zur Rose-Expertenteam unterstützt Sie gerne vor Ort – insbesondere auch Hausarztpraxen mit einer Praxisapotheke – mit einem strukturierten Optimierungsprozess, der Transparenz schafft, Routinearbeit reduziert und Ihre Lager- und Logistikkosten optimiert. Was wir tun:
  • Lageranalyse anhand von Bezugs- und Inventurdaten
  • Erarbeitung eines individuellen Lagervorschlags inkl. Optimierung der Generika-Präferenz und Anpassung der Lagermenge Ihrer Topprodukte
  • Bei Bedarf: Apotheke optimal strukturieren und einrichten
So reduzieren Sie Suchschlaufen, senken das Lagerhüter-Risiko und beugen dadurch den damit verbundenen Verlusten vor. Ihrem Praxisteam ermöglicht die Lageroptimierung eine schnellere und übersichtlichere Apothekenbewirtschaftung sowie ein effizienteres Qualitätssicherungsmanagement.

3. Versandapotheke bei teuren und unsicheren Präparaten: Risiko minimieren

Für hochpreisige und in der Verfügbarkeit unsichere Therapien lohnt sich der Weg über die Versandapotheke: per Rezept verschreiben statt auf Lager legen. Alternativen zu nicht verfügbaren Medikamenten finden Sie im Rezeptmanager – sinnvoll besonders bei langfristigen, teuren Behandlungen.

Die Hintergründe

Engpässe entstehen, wenn schon wenige Produktionsstandorte ausfallen und global just-in-time gelieferte Wirk- und Hilfsstoffe nicht rechtzeitig ersetzt werden. Streiks, Behördenauflagen oder geopolitische Spannungen unterbrechen Lieferketten; in kleinen Märkten wie der Schweiz verschärfen Preis- und Margendruck die Lage, weil grössere Märkte seitens der Hersteller priorisiert werden. Besonders Generika sind betroffen – sinkende Preise reduzieren Sicherheitsbestände und damit die Puffer für Schwankungen.
Eine rasche Entspannung ist leider nicht realistisch: Kapazitäten lassen sich nur langsam aufbauen, Preis- und Beschaffungsstrukturen ändern sich lediglich schrittweise und geopolitische Risiken bleiben.

Blick nach vorn: Politik & Praxis verzahnen

Der Bundesrat teilt das Ziel der Volksinitiative «Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit», hält den Vorschlag aber für zu wenig zielgerichtet und hat einen direkten Gegenentwurf lanciert (Vernehmlassung bis Mitte Oktober). Dieser adressiert zentrale Stellhebel – Monitoring, gezielte Beschaffung, Produktionsanreize und internationale Kooperation.
Bis diese Massnahmen wirken, entscheidet Ihre Praxisstrategie über die Versorgungssicherheit: substitutionsfähig bleiben, Bestände intelligent steuern und Informationsflüsse digitalisieren. Wer hier auf einen versorgungsstarken Partner setzt, reduziert Therapieunterbrüche, vermeidet Zusatzaufwand – und minimiert Umsatzausfälle durch fehlende Medikamente. So bleiben Ihre Patientinnen und Patienten zuverlässig versorgt.
Wenn auch Sie Engpässe frühzeitig bewältigen möchten:
Damit Ihre Patientinnen und Patienten zuverlässig versorgt sind.

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