Momentan hat Gesundheitsnetzwerk Viva Health etwas über 3000 Mitglieder – im Jurabogen und im Tessin. Dies gab Fabrice Zumbrunnen, der CEO der Muttergesellschaft Aevis Victoria, in einem
Interview mit den CH-Media-Zeitungen bekannt.
Ursprünglich hatten die Viva-Initianten – zu denen neben der Aevis-Tochter Swiss Medical Network auch Visana und der Kanton Bern gehörten – 10’000 Mitglieder im ersten Jahr angestrebt.
Vor allem zeigt sich, dass die Zahlen zuletzt stagnierten: Bereits
im Januar 2025 meldete Alexandre Omont, der Direktor des Réseau de l'Arc, dass Viva Health «über 3000 Mitglieder» habe. Damit hatte sich die Zahl seit dem Start im Januar 2024 mehr als verdoppelt: Sie stieg von 1'200 auf über 3'000 Kunden, die damals diese Krankenversicherungs-Form gewählt hatten.
Weshalb also die Stagnation? Das habe Gründe, so Fabrice Zumbrunnen im Interview: «Wir müssen jede Person individuell überzeugen. Wir können nicht einfach bestehende Produkte der Visana automatisch umwandeln. Wenn wir es schaffen, die Zahl jedes Jahr zu verdoppeln, bin ich zufrieden.»
«Das ist enorm»
Und die Zeichen für ein Wachstum stünden gut: Jetzt startet das Netzwerk in der Deutschschweiz rund um das Spital Zofingen – und die Viva-Prämien gehörten immerhin zu den günstigsten im Land.
Bereits im ersten Jahr habe das Netzwerk mit seinem Modell der integrierten Versorgung 10 Prozent der Gesundheitskosten eingespart.
Vor allem: Über zwei Drittel der Mitglieder teilten ihre Gesundheitsdaten bereits mit den Leistungserbringern des Netzwerks. Verglichen mit den insgesamt nur 1,2 Prozent der Menschen, die in der Schweiz sonst ein EPD haben, «ist das enorm», so der Aevis-Victoria-Chef.