RTL dreht Brust-OP in Luzerner Schönheitsklinik

Der TV-Sender RTL will in Luzern die Brustvergrösserung-Operationen zweier Frauen filmisch begleiten. Der Grund dafür ist das «Busenfreundinnen-Angebot» einer Klinik.

, 8. September 2016 um 08:03
image
  • lucerne clinic
  • schönheitschirurgie
  • marketing
  • spital
Wer in der Lucerne Clinic das Angebot «Busenfreundinnen» bucht, erhält Rabatt: 7’900 statt 8’900 Franken, wenn zwei Frauen sich am gleichen Tag die Brüste vergrössern lassen. Dies jedoch nur, wenn die erwähnten «Busenfreundinnen» auch zusammen zur Beratung gehen.
Die ungewöhnliche Aktion ruft nun den Fernsehsender RTL auf den Plan: «Der Sender hat bei uns angerufen und Interesse an einer Reality-Reportage bekundet», sagt Jürg Häcki von der Lucerne Clinic zur Zeitung «20 Minuten». Nach reiflicher Überlegung habe man sich dazu entschieden mitzumachen.

Gratis OP für zwei «echte Busenfreundinnen»

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das Projekt: Bis zum 15. September können sich Interessierte für die Reportage bewerben. Als Gegenleistung werden die Operationen kostenlos sein. Gedreht werden soll die Reality-Reportage im Herbst.
Interessierte müssen für eine Bewerbung Angaben machen, etwa wie lange sie schon von grösseren Brüsten träumen. Bei der Auswahl werde auch darauf geschaut, dass sich «echte Busenfreundinnen» melden. Zudem müssen die Frauen bereit dazu sein, sich vor der Kamera zu entblössen und ihre Einwilligung dazu geben, dass die OP gefilmt wird.
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Hohe Fluktuation ist ein Qualitätskiller

Wenn Ärzte und Pflegepersonal häufig wechseln, leidet die Patientenversorgung, und die Mortalität steigt: Dies besagt eine Datenanalyse aus 148 britischen Kliniken.

image

Jede Notfall-Konsultation kostet 460 Franken

Notfallstationen werden immer öfter besucht. Eine Obsan-Studie bietet nun Zahlen dazu. Zum Beispiel: 777'000 Personen begaben sich dreimal in einem Jahr auf den Spital-Notfall.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Ob FaGe, Apotheker, Physio oder Chefärztin: Das verdient man im Gesundheitswesen

Wie steht es um Ihr Gehalt? Hier finden Sie die Standard-Monatslöhne der wichtigsten Berufe in der Gesundheitsbranche.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.