- Die Behandlung von Bluthochdruck mit Olmesartan-Präparaten
- Der Einsatz von Tests zur Bestimmung von Vitamin D im Blutserum
- Langzeitbehandlung mit Protonenpumpen-Hemmer bei Patienten mit nicht-erosiver Refluxerkrankung und nicht-endoskopierter Refluxerkrankung
Die Themen wurden unter Einbezug diverser Verbände sowie von Gremien wie der Arzneimittelkommission ausgewählt. Nun werden die wissenschaftlichen Fragestellungen erarbeitet und Aufträge an externe Institutionen zur Erarbeitung der HTA-Berichte vergeben.
Erweisen sich die Leistungen oder Teilbereiche davon im Vergleich zu anderen Massnahmen als nicht wirksam oder unnötig, sollen sie nicht mehr von der Grundversicherung vergütet werden.
Sparpotential: 50 Millionen pro Jahr
Der Entscheid, ob Leistungen nicht mehr oder nur in bestimmten Situationen durch die OKP vergütet werden, liegt beim EDI beziehungsweise für Arzneimittel beim BAG. Insgesamt wird bei diesen drei Leistungen ein Einsparpotenzial von schätzungsweise 50 Millionen Franken pro Jahr vermutet.
Die bereits laufenden Überprüfungen im Rahmen des HTA-Programms betreffen unter anderem Kniearthroskopien oder die Eisensubstitution bei Eisenmangel ohne Anämie.
Wer weitere Themen einbringen will, die ab 2018 überprüft werden sollten, kann sie bis Ende Oktober beim BAG einbringen; diese Vorschlagsmöglichkeit steht allen Personen und Institutionen offen.
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