Ein Oensinger Gesundheitszentrum betreibt den ersten «Medicomat» in der Schweiz
Das Gerät im Vitasphère-Gesundheitszentrum funktioniert wie ein Getränkeautomat. Doch statt Flaschen gibt der Automat rund um die Uhr Medikamente heraus.
Praxis-Tipp: Zahlen helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Auch Schätzungen («etwa 1 von 20») sind besser als unklare Begriffe.
Praxis-Tipp: Verwenden Sie durchgehend Prozentwerte oder «pro 1000»-Angaben, um Vergleichbarkeit zu sichern.
Praxis-Tipp: Sagen Sie: «Ihr Risiko sinkt von 15 Prozent auf etwa 8 Prozent», nicht «Das Risiko halbiert sich.»
Praxis-Tipp: Zeigen Sie immer sowohl Zähler als auch Nenner – also nicht nur die Erkrankten, sondern auch die Nicht-Erkrankten.
Praxis-Tipp: Zeigen Sie Zielwerte und Schwellen visuell (etwa mit einer Skala), um Orientierung zu geben.
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Das Gerät im Vitasphère-Gesundheitszentrum funktioniert wie ein Getränkeautomat. Doch statt Flaschen gibt der Automat rund um die Uhr Medikamente heraus.
Mit der Einführung international standardisierter Qualitätskennzahlen will die Kantonsspital-Gruppe Behandlungsqualität messbar machen und die Patientensicherheit erhöhen.
Nach einem tragischen Todesfall führt das KidZ ein neues Warn- und Eskalationssystem ein: Es stellt sicher, dass Eltern gehört werden, wenn sie Alarm schlagen.
Angehörige erkennen oft früher als medizinische Profis, wenn sich der Zustand eines Kindes verschlechtert. Eine neue Studie belegt die Bedeutung solcher Bedenken – und plädiert für einen Kulturwandel in der Notfallmedizin.
Getrennte Apotheken in Gruppenpraxen, Impfverbote in der Pflege, teure Zusatzkontrollen: Groteske Behörden- und Kassenentscheide lähmen die Versorgung. Sind wir Ärzte eigentlich Komiker?
Der ärztliche Beruf verändert sich – und mit ihm die Erwartungen. Viele Ärztinnen und Ärzte suchen heute mehr als nur eine Anstellung: Sie suchen Wirksamkeit, Gestaltungsspielraum und ein Umfeld, das ihre Werte teilt.
Statt nur das Bakterienwachstum zu beurteilen, analysiert ein neu entwickelter Test aus Basel, ob Antibiotika einzelne Erreger tatsächlich abtöten – und wenn ja, wie schnell. Die Methode könnte helfen, Therapieerfolge realistischer einzuschätzen.
Bei vielen Menschen mit Retinitis pigmentosa war die genetische Ursache bislang unklar. Eine internationale Studie unter Basler Leitung zeigt nun, dass Varianten in fünf RNA-Genen die Erkrankung auslösen können. Dies eröffnet neue Wege für Diagnostik und Therapie.
Die US-Arzneimittelbehörde hat zwei neue orale Antibiotika zur Behandlung von Tripper zugelassen. Besonders Zoliflodacin gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen resistente Gonokokken. In der Schweiz steigen derweil die Fallzahlen.