Als Preisträger bestimmte der Stiftungsrat dieses Jahr
Andrea Alimonti vom Onkologiezentrum der Italienischen Schweiz in Bellinzona. Alimonti erhält den Preis in Anerkennung seiner Forschungsergebnisse zur Immunkontrolle von Krebs und daraus resultierenden neuen Therapiekonzepten.
Chancen auf neue therapeutische Ansätze
In seinen Arbeiten zeigte er, dass beim Prostatakarzinom bestimmte Immunzellen die Fähigkeit besitzen, Krebszellen zu ungehemmtem Wachstum anzuregen statt sie in einen permanenten Wachstumsstillstand zu versetzen. Diese Erkenntnisse ermöglichen neuartige therapeutische Ansätze gegen Krebs, urteilte der Stiftungsrat.
Der von Stiftungsratspräsidenten Stephan Rohr (Physiologie, Universität Bern) übergebene Preis umfasst 1 Million Franken, die in die Krebsforschung des Preisträgers investiert werden, sowie einen persönlichen Preis von 50’000 Franken.
Der von Josef Steiner, einem Apotheker aus Biel, in den 1980iger Jahren testamentarisch gestiftete Preis wird alle zwei Jahre verliehen, dieses Jahr zum 19. Mal.