«Dr. House»: Ein neues Spital im Berner Oberland

Die Spital STS AG plant in Zweisimmen einen Bau, der Spital, Alterswohnen und Hausarzt-Angebote umfasst. Die Eröffnung soll 2018 stattfinden.

, 14. Dezember 2015 um 12:00
image
  • spital
  • neubauten
  • spital simmental-thun-saanenland
  • kanton bern
Unter 18 eingereichten Vorschlägen für einen Neubau am Spitalstandort Zweisimmen wählte die Jury das Projekt «Dr. House» des Bieler Büros Sollberger Bögli Architekten. Nun hat der Verwaltungsrat der Spital STS AG nächste Projektphase genehmigt.
«Dr. House»: Der Titel des Bauprojekts betont auch einen umfassenden Anspruch. Die STS-Gruppe plant in Zweisimmen einen Neubau mit 30 Betten für das Akutspital und 26 Pflegeplätzen für das Alterswohnen; hinzu kommen Infrastruktur und Diagnostik für eine integrierte Patientenversorgung mit ambulanten Spital- sowie mit Hausarztangeboten. 
Die Eröffnung des Doktor-House ist für Herbst 2018 vorgesehen. Beim Projekt investiert die Spital STS AG direkt beziehungsweise zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Alterswohnen STS AG rund 40 Millionen Franken.
image
«Dies ist ein bedeutender Entscheid mit einer langfristigen Perspektive für über 200 Mitarbeitende und damit ein klares Bekenntnis zum Standort Zweisimmen», sagt Andreas Hurni, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Spital STS AG, zum Entscheid.

Voraussetzung für Hausarztmedizin

Und Beat Michel vom Verein «Medizinische Grundversorgung Simmental-Saanenland» meint, dass «die Existenz eines Spitals mit einer stationären Versorgung in einer peripheren Region wie dem Simmental-Saanenland eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt und die Attraktivität der Hausarztmedizin ist».
Die Planung sieht vor, dass im Sommer 2016 die Freigabe des Bauprojekts erwartet wird, damit im Frühling 2017 der Spatenstich für den Neubau erfolgen kann.
Bilder: PD

  • Zur Mitteilung der Spital STS AG: Die Zukunft des Spitalstandortes hat begonnen: das Siegerprojekt «Dr. House»

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Am Kantonsspital Baden gibt es jetzt Video-Dolmetscher

Nach einer Pilotphase führt das KSB das Angebot von Online-Live-Übersetzungen definitiv ein.

image
Gastbeitrag von Ronald Alder

Kürzere Arbeitszeiten sind auch nicht die Lösung

Die Politik sieht das Gesundheitswesen unterm Kostenröhrenblick, die Gewerkschaften haben den Arbeitszeitenröhrenblick. Und so werden die wahren Probleme übersehen.

image

Hochspezialisierte Medizin: Warnschuss aus dem Thurgau

Die Kantonsregierung prüft den Austritt aus der Interkantonalen HSM-Vereinbarung. Und sie vermeldet den Unmut weiterer Kantone.

image

Klinik Hirslanden: Philippe Diserens neu im Management

Der Gesundheitsökonom übernimmt die Leitung des Performance Management.

image

Behandlungsrekord am Kantonsspital Baden

Mehr stationäre Patienten, eine Zunahme der ambulanten Konsultationen, weniger Notfälle – und mehr Benefits für die Angestellten.

image

KSGL: «Wir wollen üsärs Spital retten!»

Die Personalkommission des KSGL stellt sich hinter ihr Spital und kritisiert das Vorgehen des SBK.

Vom gleichen Autor

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.

image

Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?

Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.