Darum ist Diphterie für Bevölkerung kaum gefährlich

In Bern gibt es sechs Fälle von Diphterie. Doch für die Bevölkerung gebe es kein höheres Ansteckungsrisiko, sagt das Bundesamt für Gesundheit.

, 3. August 2022 um 12:40
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Im Bundesasylzentrum Bern sind sechs Fälle von Rachendiphtherie entdeckt worden. Der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Bern hat gemeinsam mit der Infektiologie des Inselspitals und dem Bundesasylzentrum Massnahmen ergriffen: Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bundesasylzentrums sind inzwischen geimpft.

Diphterie gibt es in der Schweiz praktisch nicht mehr

Nun gibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Entwarnung für den Rest der Bevölkerung. In der Schweiz sei die Krankheit praktisch eliminiert, weil die Mehrheit geimpft sei. Die Impfung sei «äusserst wirksam». Es gebe deshalb kein erhöhtes Risiko, an Diptherie zu erkranken

Gefährlich ist die Rachendiphterie

Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae ausgelöst wird. Es gibt zwei Arten von Diphtherien: die so genannt respiratorische, welche die Atemwege befällt, und die kutane Diphtherie mit Hautinfektionen. Gefährlich ist die Atemwegsdiphtherie oder Rachendiphtherie.
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