Wird das EPD wohl doch noch flügge?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) startet eine Kampagne zum Elektronischen Patientendossier (EPD).

, 3. Juli 2023 um 08:41
image
Nun macht die Behörde ernst: Mit «Das EPD wirkt.» lanciert das Bundesamt für Gesundheit BAG zusammen mit den Kantonen eine Partnerkampagne für die Sensibilisierung der Gesundheitsfachpersonen und der Bevölkerung.
Diese Kampagne wird im Sommer 2023 gegenüber den Gesundheitsfachpersonen und im Laufe des Jahres 2024 für die Bevölkerung ausgerollt. Diverse Leistungserbringer unterstützen das EPD bereits, wie im aktuellen BAG-Bulletin zu lesen steht.
Eine breit abgestützte Kampagne sorge für eine bessere Information rund um das elektronische Patientendossier und leiste einen Beitrag zur Erhöhung der Eröffnungen und Nutzungen des EPD in der Schweiz.
  • EPD
  • BAG
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

HFR Freiburg: Fürs EPD bitte rasch an den Schalter

Eine Beratungsbox beim Haupteingang des Freiburger Spitals soll das Elektronische Patientendossier mehr unter die Leute bringen.

image

BAG: Neue Leiterin der Abteilung Internationales

Barbara Schedler Fischer folgt im August auf Nora Kronig Romero.

image

Das BAG muss bei der Cybersicherheit nachrüsten

Das Gesetz will, dass das Bundesamt für Gesundheit ein Information Security Management System betreibt. Davon ist die Behörde allerdings noch weit entfernt.

image

EPD: «…schlimmer noch, die Probleme haben sich verschärft»

Die Finanzkontrolle des Bundes veröffentlicht einen herben Bericht zum E-Patientendossier. Sie plädiert für eine Abkehr vom heutigen Modell – hin zu einer Zentralisierung.

image

Die Schweizer Digital-Health-Branche trifft sich auf der DMEA in Berlin 

Bald ist es wieder soweit: Auf dem Berliner Messegelände vereinigt die DMEA die Digital-Health-Expertinnen und -experten von Europa. Rund 700 Aussteller und 300 Speaker präsentieren Lösungen und Produkte.

image

«Es gibt immer noch Unter- und Fehlversorgung»

Zum Tag der seltenen Krankheiten soll auf die über eine halbe Million Betroffenen im Land aufmerksam gemacht werden. Woran fehlt es? Ein Interview mit Christine Guckert von der Kosek.

Vom gleichen Autor

image

«Genau: Das Kostenwachstum ist kein Problem»

Für FMH-Präsidentin Yvonne Gilli ist klar: Es braucht Kostenbewusstsein im Gesundheitswesen. Aber es braucht keine Kostenbremse-Initiative.

image

«Kein Mensch will Rationierungen»

Für Santésuisse-Präsident Martin Landolt würde die Kostenbremse-Initiative nicht zu Qualitätsverlust führen. Solange die Bundespolitik ihre Hausaufgaben macht.

image

«Die Spitäler sind selber schuld»

Santésuisse-Präsident Martin Landolt über defizitäre Spitäler, den Tardoc-Streit, ambulante Pauschalen und unnatürliche Kooperationen.