Swiss Medical Network: Oscar Matzinger wird ETH-Professor

Der medizinische Leiter der Radio-Onkologie behält dabei seine Position bei SMN.

, 12. Juli 2024 um 08:53
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Oscar Matzinger  |  Bild: SMN
Oscar Matzinger wurde zum Professor of Practice am Departement für Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich ernannt. Seine Aufgaben als medizinischer Leiter der Radio-Onkologie von Swiss Medical Network wird er weiterhin wahrnehmen.
Als Radio-Onkologe mit über zwei Jahrzehnten Berufserfahrung leitet Oscar Matzinger die Aktivitäten eines Teams aus Radio-Onkologen, Physikern und Therapeuten. Er ist zudem Präsident der Krebsliga Waadt und Vizepräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Radio-Onkologie.
«Er hat die Entwicklung neuer Behandlungstechniken und -methoden vorangetrieben, sich für die Rationalisierung klinischer Arbeitsabläufe eingesetzt und die multidisziplinäre Betreuung von Krebspatienten vorangetrieben», erklärt der ETH-Rat zu Matzingers Wahl. Und weiter: Mit seiner umfassenden Erfahrung in klinischer Forschung wie auch in der Lehre werde Oscar Matzinger die medizinische Ausbildung und Forschung an der ETH Zürich massgeblich bereichern.

Partnerschaft SMN/ETH

Die Ernennung sei auch ein erster Schritt einer strategischen Partnerschaft zwischen Swiss Medical Network und der ETH Zürich. «Diese Zusammenarbeit wird eine symbiotische Beziehung schaffen, die der ETH Zürich Zugang zur klinischen Erfahrung von Swiss Medical Network verschafft, während die medizinischen Teams im Gegenzug von der einzigartigen wissenschaftlichen Expertise und den Forschungskapazitäten der ETH Zürich profitieren können», sagt Oscar Matzinger.

ETH Zürich holt KI-Medizin-Professor aus Stanford

Der ETH-​Rat hat Michael Moor, zurzeit Postdoktorand an der Stanford University, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor für KI in der Medizin ernannt.
Michael Moors Forschung sei geprägt von seiner dualen Ausbildung als Mediziner und Datenwissenschaftler, teilt die ETH mit. «Er entwickelt Methoden des maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz mit dem Ziel, biomedizinische Probleme zu lösen und letztlich die Diagnose und Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern», heisst es weiter.
Sein Interesse gelte insbesondere der generativen KI und den Grundmodellen, um biomedizinische Datenmengen zu integrieren und für klinische Anwendungen nutzbar zu machen. «Mit der Berufung von Michael Moor verstärkt das Departement seine Expertise in den biomedizinischen Datenwissen­schaften sowie der künstlichen Intelligenz in der Medizin», so die Hochschule. Dadurch würden sich Synergien mit dem ETH AI Center und den Universitätsspitälern in Basel und Zürich ergeben. |  Reto Vogt
  • Dieser Beitrag erschien zuerst auf «Inside-IT».

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