SRK: Thomas Heiniger schmeisst den Bettel hin

Thomas Heiniger tritt als Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes per sofort zurück. Ein Dreierteam aus dem Rotkreuzrat übernimmt die interimistische Leitung.

, 21. September 2021, 12:00
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Nach zwei Jahren als Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes stellt Thomas Heiniger seine Funktion und Aufgabe zur Verfügung. Als Grund nennt das SRK «unterschiedliche Vorstellungen» zum zentralistischen versus föderalistischen Ansatz der humanitären Organisation.
Innerhalb der SRK gibt es seit einiger Zeit verschiedene Auffassungen über das Rollenverständnis und die Zusammenarbeit zwischen den 24 Kantonalverbänden, den 4 Rettungsorganisationen, der zentralen Geschäftsstelle SRK und dem Rotkreuzrat als nationaler Vorstand.

SRK bedankt sich bei Thomas Heiniger

Der Rotkreuzrat dankt Heiniger in der Mitteilung für seine «wertvolle Arbeit, seinen grossen Einsatz und sein Engagement.» Er habe das SRK während der Corona-Pandemie erfolgreich durch eine schwierige Zeit geführt, heisst es.
Die Leitung des Vereins SRK übernehmen die Rotkreuzrat-Mitglieder Dieter Widmer (Finanzen, Personal, Marketing, Fundraising und Kommunikation), Barbara Schmid-Federer (Kantonalverbände und Inlandgeschäft) und Rudolf Schwabe (Rettungsorganisationen und Auslandgeschäft).

Präsidium nächstes Jahr wieder besetzt

Eine Findungskommission aus Mitgliedern des Rotkreuzrates wird die Suche für die Wahl der neuen SRK-Präsidentin oder des neuen SRK-Präsidenten organisieren, teilt die humanitäre Organisation weiter mit.
Die Ersatzwahl für eine neue SRK-Präsidentin oder einen neuen SRK-Präsidenten wird dann an der nächsten ordentlichen Rotkreuzversammlung Ende Juni 2022 stattfinden.
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