So will Swiss Medical Network den Energiebedarf effizient decken

Die Kliniken der Privatspitalgruppe Swiss Medical Network (SMN) werden künftig in der ganzen Schweiz mit Strom aus Lugano versorgt.

, 10. Dezember 2019 um 08:44
image
  • swiss medical network
  • spital
  • infrastruktur
  • antoine hubert
Swiss Medical Network (SMN) geht in der Energieversorgung neue Wege: Die Privatklinikgruppe hat mit der Aziende Industriali di Lugano (AIL) einen Dreijahresvertrag über die Stromversorgung der Anlagen der Klinikgruppe unterzeichnet. 
Die Vereinbarung für Januar 2020 bis Dezember 2022 umfasst laut einer Mitteilung alle 18 Kliniken sowie drei medizinische Zentren in den drei Sprachregionen der Schweiz. Das Volumen betrage insgesamt 26 Gigawatt-Stunden pro Jahr. 

Flexibel auf Preise reagieren

Das von Swiss Medical Network gewählte dynamische Beschaffungsmodell ermögliche es, den Energiebezug in mehreren Tranchen über die drei Jahre aufzuteilen. Dies, um flexibel auf Strompreisänderungen zu reagieren, wie die Privatklinikgruppe schreibt.  
Diese von AIL in Zusammenarbeit mit Azienda Elettrica Ticinese (AET) entwickelte Lösung basiere auf einem Online-Portal, das eine Echtzeit-Überwachung von Schwankungen im Strommarkt und der Situation im Energieportfolio des Kunden ermögliche. Dieses System erlaube es der ganzen Klinikgruppe, den Energiebedarf dynamisch und effizient zu decken.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

So will das Kantonsspital Graubünden Gewaltopfern helfen

Das Kantonsspital Graubünden in Chur betreibt neu die Sprechstunde «Forensic Nursing». Das Angebot ist das erste dieser Art in der Deutschschweiz.

image

Parlamentarier stellen Fragen zum Projekt von Swiss Medical Network

Die Privatklinikgruppe Swiss Medical Network und der Versicherer Visana haben im Berner Jura grosse Pläne. Nun melden die ersten Politiker Vorbehalte an, darunter auch Ärzte.

image

Kantonsspital Winterthur lässt Gender-Leitfaden nun doch fallen

Das Kantonsspital Winterthur zieht die gendergerechte Sprachempfehlung zurück. Der Druck ist wohl zu gross geworden.

image

Christian Britschgi wechselt als Chefarzt nach Winterthur

Christian Britschgi leitet künftig die medizinische Onkologie und Hämatologie im Kantonsspital Winterthur.

image

Zwei der grössten Psychiatrie-Kliniken wollen fusionieren

In Bern bahnt sich eine Elefantenhochzeit an: Die zwei eh schon grössten Kliniken wollen sich zu einer vereinigen.

image

Mobbing-Streit in Solothurn droht zu eskalieren

Seit Monaten schwelt bei den Solothurner Spitälern ein Konflikt. Nun erhebt auch der Berufsverband schwere Vorwürfe und droht sogar mit Klage.

Vom gleichen Autor

image

Berner Arzt hat Aufklärungspflicht doch nicht verletzt

Im Fall einer Nasen-OP mit Komplikationen verneint das Bundesgericht eine Pflichtverletzung eines Berner HNO-Arztes. Die Vorinstanzen haben noch anders entschieden.

image

Warum hunderte Pflegekräfte derzeit «Rücktrittsschreiben» verfassen

Eigentlich möchten viele Pflegefachpersonen ihrem Beruf gar nicht den Rücken kehren. Doch das System zwingt sie dazu, wie eine aktuelle Kampagne in den USA exemplarisch zeigt.

image

Ärzte erhalten von Ärzten eine Sonderbehandlung

Ärzte als Patienten kriegen bestimmte Privilegien, die andere Patienten oder Patientinnen nicht erhalten würden. Dies sagt die grosse Mehrheit der in einer Studie befragten Ärzte.