Forschungszentrum «Sitem-Insel» braucht mehr Geld

Der Regierungsrat des Kantons Bern erhöht die Mittel für das nationale Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum. Der Grund: Die Corona-Krise.

, 30. April 2020, 06:51
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Der Berner Regierungsrat beantragt dem Kantonsparlament einen Zusatzkredit zur Erhöhung der Betriebsbeiträge 2020 an die Sitem-Insel AG. Der Kredit soll die «spürbar negativen finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise besser ausgleichen können», schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung.
Die Mittel von insgesamt zwei Millionen Franken ermögliche es dem Forschungszentrum, rasch auf die Bewältigung der Corona-Krise zu reagieren und den bisherigen dynamischen Aufbau in den nächsten Jahren weiterführen zu können. Ziel bleibe, dass die gemeinnützige öffentlich-private Partnerschaft trotz Corona-Krise wie geplant Anfang 2025 die Eigenwirtschaftlichkeit erreiche.
Das nationale Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum wurde im vergangenen August eingeweiht. Für die Anlaufphase wurden staatliche Mittel von rund 50 Millionen Franken bewilligt. Präsident ist der Zahnmediziner Daniel Buser, Vizepräsident Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Insel Gruppe, wo sich auch das Gebäude der Sitem-Insel befindet. Vor einem Jahr bewilligte der bernische Grosse Rat die Betriebsbeiträge für die Jahre 2021 bis 2024 im Umfang von 5,6 Millionen Franken. 
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