See-Spital erzielt weniger Gewinn

Das Spital am Zürichsee erwirtschaftete im letzten Jahr weniger Umsatz. Die EBITDA-Marge erreichte 10,6 Prozent.

, 23. März 2017, 09:20
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Das See-Spital machte im letzten Jahr 8,9 Millionen Franken Gewinn. Das waren 2,2 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Das Spital hatte damals, im Geschäftsjahr 2015, den Gewinn im Vergleich zum Jahr 2014 fast verdoppelt.
Der tiefere Gewinn von 2,2 Millionen Franken ist auf den leichten Rückgang des Anteils der Zusatzversicherten von 25,5 auf 24,9 Prozent zurückzuführen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. 

Weniger stationäre Patienten

Das Spital mit über 1'000 Mitarbeitenden an den Standorten Horgen und Kilchberg erzielte eine EBITDA-Marge von 10,6 Prozent – also einen im Branchenvergleich sehr hohen Wert. Letztes Jahr hatte diese Zahl bei 11,9 Prozent gelegen. 
Insgesamt wurde laut Geschäftsbericht im letzten Jahr ein Umsatz von 154,4 Millionen Franken erwirtschaftet; dies mit mit 11’457 stationären und 48’149 ambulanten Patienten. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 162 stationären Patienten und ein Plus von 513 ambulanten Behandlungen. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 156 Millionen Franken gelegen. 

Mehr Eigenkapital 

Das Spital konnte ferner sein Eigenkapital von 41,5 auf 50 Millionen Franken ausbauen. Damit seien für die Realisierung weiterer Schritte gute Voraussetzungen gegeben, insbesondere für den geplanten Neubau «See-Spital Neo».

Drei neue Leiter in der Verwaltung

Im vierten Quartal gab es folgende personelle Veränderungen in der Verwaltung:
  • Leiter Personaldienst: Enrico Bohsack (August)
  • Leiter Controlling: Roger Wüthrich (November)
  • Leiter Rechnungswesen: Giuseppe Pomarico (November)
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