Uni Zürich: Neues Zentrum für Salutogenese

Im September eröffnet die Universität Zürich (UZH) ein Forschungszentrum für Salutogenese. Die Forschung richtet sich auf Arbeitsbedingungen oder Teamprozesse im digitalen Zeitalter.

, 20. Juli 2017, 04:00
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Das neue Zentrum für Salutogenese ist am Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich (UZH) angegliedert. Es ist Teil einer globalen Arbeitsgruppe von 20 Forschenden im Gebiet Salutogenese, wie die Uni Zürich mitteilt.
Im Zentrum stehen Fragen zu Arbeit und ihren Wechselwirkungen, wie etwa: Arbeitsbelastungen, Arbeitsressourcen oder Teamprozesse.

Mehrwert für die Medizin

«Pathogenetische, abbauende Prozesse und salutogenetische, stärkende Prozesse finden immer parallel statt», erklärt der Gesundheits- und Arbeitswissenschaftler Georg Bauer. 
Ihre Wechselwirkung zu verstehen sei eine wichtige Voraussetzung im Umgang mit Krankheit – seitens Patienten und Ärzteschaft.

Online-Tool für Führungskräfte

Das Zentrum hat mit dem Spin-Off «Corporate Health Solutions», der Schweizer Kaderorganisation und weiteren Projektpartnern das Online-Tool «wecoach» entwickelt. «wecoach» ist ein digitaler Coach mit dem Führungskräfte Unterstützung erhalten, um Arbeitsbelastungen und Ressourcen in ihren Teams zu analysieren und zu verbessern.
Das Zentrum für Salutogenese kann auf diese anonymisierten Daten zugreifen und sie auswerten. Zudem will man selbst in die Praxis gehen und aktuell die Zusammenarbeit von Teams in Gesundheitsberufen sowie den Umgang mit flexibler Arbeit untersuchen.
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