«Schweizer Jägerin 2018» arbeitet als Pflegefachfrau im Spital

Renate König heisst die frisch gekürte «Schweizer Jägerin». Die Pflegefachfrau arbeitet als stellvertretende Stationsleiterin im Spital Zweisimmen.

, 19. Februar 2018, 09:57
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Das typische Klischee eines Jägers trifft auf Renate König nicht zu. König arbeitet in der Pflege, als stellvertretende Stationsleiterin im Spital Zweisimmen. 
Vor kurzem hat die Zeitschrift «Schweizer Jäger» die 36-jährige Berner Oberländerin zur «Schweizer Jägerin 2018–2020» gewählt. Die Wahl ist kein Schönheitswettbewerb.

Eine aus der Pflege?

Frauen in der Jagdszene  – und erst noch eine aus der Pflege? Die Reaktionen auf ihre ungewöhnliche Tätigkeit sind unterschiedlich, wie sie in einem Radiointerview sagte. 
Wenn man sie aber besser kenne, heisst es dann oft, dass es zu ihr passe. Für König, die schon als kleines Mädchen mit ihrem Vater auf der Jagd war,  ist Jagen eine Passion. 

Aufklärungsarbeit leisten 

Klar sei sie immer wieder mit kritischen Stimmen konfrontiert. Renate König möchte sich als Botschafterin für die Schweizer Jagd all den Vorwürfen stellen.
«Das Erlegen macht vielleicht nur zwei Prozent des ganzen Jagdprozesses aus», erklärt König der «Berner Zeitung». Es gehe nicht ums Töten, sondern um das Einssein mit der Natur.
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