Reha Rheinfelden: Erweiterungsbau und neue Abteilung

Die Reha stösst langsam an ihre Kapazitätsgrenzen – ein 25-Millionen-Projekt soll Abhilfe schaffen.

, 13. Mai 2016, 08:04
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Die Reha Rheinfelden plant einen viergeschossigen Erweiterungsbau. Das Projekt sei «wichtig für die Zukunft der Klinik und die Konkurrenzfähigkeit im Markt», sagte Matthias Mühlheim, der administrative Direktor der Reha, gegenüber der «Neuen Fricktaler Zeitung» (Print).
Denn die Reha stösst langsam an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Erweiterungsbau soll nun 48 neue Zimmer bieten, wobei aber ein Grossteil als Ersatz für ältere Zimmer dienen wird. Netto werde die Bettenzahl von 184 auf 204 erhöht, so Mühlheim in der NFZ.

Mitarbeiterzahl plus 20

Für die «Geriatrische Rehabilitation» kommt eine neue Abteilung hinzu, die über rund 20 Betten verfügen wird. Ferner sollen am Ende auch neue Seminar- und Kursräume sowie zusätzliche Therapieflächen zur Verfügung stehen. 
Die Kosten für das Projekt sind mit rund 25 Millionen Franken veranschlagt, es dürfte im Herbst 2018 (Erweiterungsbau) beziehungsweise Mitte 2019 (Sanierungen und Umnutzungen) abgeschlossen sein. Danach werde auch die Mitarbeiterzahl um rund 20 Stellen höher sein, erwartet Reha-Direktor Mühlheim.
Die Reha Rheinfelden ist ein führendes Rehabilitationszentrum für Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Sport. Die Klinik verfügt über 184 Betten, betreut über 2'000 stationäre Patienten und rund 6'500 ambulante Fälle pro Jahr; sie  beschäftigt 560 Mitarbeiter, verteilt auf 430 Vollzeitstellen.
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