MiGeL: Weniger Geld für Diabetes-Geräte und Verbandmaterial

Der Bund passt die Höchstvergütungsbeträge auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) an: bei den zwei grössten Umsatztreibern.

, 7. Dezember 2017, 10:38
image
  • medikamente
  • migel
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beschliesst Anpassungen in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL). Und zwar beim Verbandmaterial und bei den Diabetes-Messgeräten – in jenen beiden Bereichen mit dem grössten Umsatzvolumen.
Die Massnahmen der MiGeL-Revision trete während der ersten Hälfte 2018 gestaffelt in Kraft, heisst es in einer Mitteilung des EDI. Die gesamte Liste soll zudem bis Ende 2019 überprüft und in den einzelnen Positionen angepasst werden.
Das EDI hat zudem entschieden, dass auch im Jahr 2018 die Preise für Arzneimittel, die in der Spezialitätenliste (SL) aufgeführt sind, nicht erhöht werden können. 
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
2 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Zur Rose hat nun doch eine Kapitalerhöhung durchgeführt

Nach der erneuten Kapitalmassnahme der Online-Apotheke Zur Rose zeigen sich Börsenbeobachter überrascht. Der Aktienkurs fällt derweil weiter.

image

Pharmamulti benachteiligt offenbar schweizerische Grosshändlerin

Ein internationales Pharmaunternehmen soll eine Grossistin aus der Schweiz behindern, Produkte zu günstigeren Preisen zu beziehen. Die Wettbewerbs-Kommission hat eine Untersuchung eröffnet.

image

MiGeL: Alle warten aufs Urteil in Zug - fast alle

Für ungerechtfertigt bezahlte Beiträge für Verbrauchsmaterialen will Santésuisse von den Heimen das Geld zurück. Ein Update.

image

Galenica macht Umsatz mit Erkältungsmitteln

Obwohl die Pandemie abflaut, macht Galenica unerwartet hohe Umsätze. In den Apotheken laufen rezeptfreie Mittel gegen Erkältung plötzlich sehr gut.

image

Wenig rosige Aussichten für Zur Rose

Banken prophezeien für die Aktien der Onlineapotheke Zur Rose weitere Kursverluste, obschon die Aktien seit Anfang Jahr bereits rund 70 Prozent an Wert verloren haben.

image

Zur Rose: Der nächste Übernahmekandidat für Amazon?

Der Zur-Rose-Börsenwert ist von mehr als 5 Milliarden Franken auf knapp 700 Millionen Franken gesunken. Amazon könnte eine Übernahme aus der «Portokasse» bezahlen.

Vom gleichen Autor

image

Insel Gruppe: Chefarzt Stephan Jakob gibt Leitung weiter

Joerg C. Schefold übernimmt die Klinikleitung der Intensivmedizin am Berner Inselspital. Er folgt auf Stephan Jakob, der in Pension gehen wird.

image

Ärzte greifen während Arbeit zu Alkohol und Drogen

Da die Belastung im Gesundheitswesen hoch ist, erscheinen offenbar Ärzte sogar betrunken oder high zur Arbeit. Dies zumindest geht aus einer Umfrage aus den USA hervor.

image

Ist Mikroplastik im Blut eine Gefahr für die Gesundheit?

Die Basler Nationalrätin Sarah Wyss will wissen, welchen Einfluss Mikroplastik auf die menschliche Gesundheit hat. Hier die offizielle Antwort des Bundesrates.