MiGeL: Weniger Geld für Diabetes-Geräte und Verbandmaterial

Der Bund passt die Höchstvergütungsbeträge auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) an: bei den zwei grössten Umsatztreibern.

, 7. Dezember 2017, 10:38
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Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beschliesst Anpassungen in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL). Und zwar beim Verbandmaterial und bei den Diabetes-Messgeräten – in jenen beiden Bereichen mit dem grössten Umsatzvolumen.
Die Massnahmen der MiGeL-Revision trete während der ersten Hälfte 2018 gestaffelt in Kraft, heisst es in einer Mitteilung des EDI. Die gesamte Liste soll zudem bis Ende 2019 überprüft und in den einzelnen Positionen angepasst werden.
Das EDI hat zudem entschieden, dass auch im Jahr 2018 die Preise für Arzneimittel, die in der Spezialitätenliste (SL) aufgeführt sind, nicht erhöht werden können. 
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