Kassen-Kosten: 316 Franken pro Monat — 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr

Im zweiten Quartal stiegen die Aufwände in der Grundversicherung im erwarteten Rahmen. Am klarsten war der Zuwachs in Solothurn, am bescheidensten in Schaffhausen und im Aargau.

, 23. August 2016, 13:17
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Zwischen 235 Franken im Appenzell und 394 Franken in Basel: Monatliche Bruttoleistungen (OKP) pro versicherte Person und Monat, 2. Quartal 2016 (Quelle/Grafik: BAG)
Eine der vielsagendsten Datensammlungen übers Schweizer Gesundheitswesen ist das Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung, welches vom BAG periodisch aktualisiert wird. Jetzt sind die Zahlen für das 2. Quartal erschienen (respektive die stets sehr klaren, nach Kantonen aufgeteilten Grafiken dazu). 
Sichtbar wird dabei, dass in der Grundversicherungen monatlich 316 Franken pro Kopf aufgewendet werden musste (inklusive der Kostenbeteiligung der Versicherten). Das bedeutete im Vorjahresvergleich ein Plus von 4,3 Prozent.
Dabei ergab sich en detail folgende Entwicklung der Abrechnung durch einzelne Angebote:

  • Ärztliche Behandlungen (ohne Labor): +3,8 Prozent
  • Medikamente Ärzte: +4,7 Prozent
  • Laboranalysen Ärzte: +5,1 Prozent
  • Apotheken: +6,4 Prozent
  • Spitäler ambulant: +7,5 Prozent
  • Spitäler stationär: –0,8 Prozent
  • Pflegeheime: +1,2 Prozent
  • Spitex-Organisationen: +9,0 Prozent
  • Laboratorien: +8,8 Prozent
  • Physiotherapie: +10,4 Prozent
  • Übrige: +9,5 Prozent

Zu allen Grafiken und Daten
Bundesamt für Gesundheit BAG: Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung (2. Quartal 2016)
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