Das sind die Pharma-Spinoffs der ETH 2016

Im vergangenen Jahr entstanden 25 neue Firmen aus der ETH Zürich. Darunter sind auch vier Startups aus dem Gebiet Biotech und Pharma.

, 10. Januar 2017, 09:35
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Bereits zum zehnten Mal in Folge wurden mehr als 20 Spinoffs in einem Jahr an der ETH gegründet. Eine einmalige Bilanz in der Schweizer Hochschullandschaft, wie die ETH mitteilt. 
Schwerpunkte bilden die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnik und Maschinenbau. Das Spinoff-Jahr 2016 umfasste aber auch vier Gesellschaften aus Biotech und Pharma. 

Auregen BioTherapeutics SA

Die Gesellschaft betreibt Forschung, Entwicklung, Testentwicklung, Produktion und Marketing von Produkten aus dem Bereich der Life Sciences. Die Grundlage für die Firma bilden Patente und Software, welche auf Resultate zurückzuführen sind, die an der ETH Zürich erarbeitet worden sind und die Auregen von der ETH Zürich zum Zwecke der Kommerzialisierung lizenziert.

InterAx Biotech AG

Die Gesellschaft betreibt die Entdeckung und Entwicklung von pharmazeutischen Wirkstoffen zur Therapie von Krankheiten, sowie die Erforschung, die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Technologien einschliesslich Software zur Verbesserung und Ermöglichung der Forschung und Diagnostik im Bereich der Biowissenschaften. Das Unternehmen will insbesondere die Entwicklung neuer Biosensoren vorantreiben. 

MaxWell Biosystems AG

Die Gesellschaft betreibt die Erforschung, die Entwicklung, die Herstellung, und den Vertrieb von elektronischen Messgeräten, entsprechender Software und Dienstleistungen. Die Firma betreibt unter anderem eine Elektrophysiologie-Plattform für die Aufzeichnung und Stimulierung von elektrogenen Zellen in vitro. 

PharmaBiome AG

Die Gesellschaft betreibt das Angebot von Dienstleistungen in der Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Biotechnologie und Pharma. PharmaBiome will gefährliche Darminfektionen auf einem neuen Weg bekämpfen.

ETH-Spinoffs: 40 Prozent höhere Überlebensrate

Seit 1984 sind mindestens 70 Spinoffs aus den Bereichen Biotech Pharma oder Medical Devices an der ETH Zürich entstanden. Die Erfahrung zeigt laut der ETH zudem: Rund 92 Prozent aller ETH-Spinoffs überstehen die ersten fünf Jahre. Ihre Überlebensrate ist damit 40 Prozent höher als die anderer Startups in der Schweiz. 
Einen guten Überblick bietet die Spin-off-Website. Anerkannte ETH-Spinoffs werden von ETH transfer, der Technologietransferstelle der ETH Zürich, bei ihrer Gründung und während den ersten Jahren ihres Bestehens durch Beratung, Lizenzen und Kontakte unterstützt. Viele Geschichten und Hintergrundinformationen zu den ETH-Spinoffs sind auch in der aktuelle Ausgabe des Magazins Globe zu finden.
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