Chefarzt verlässt die Luzerner Psychiatrie bereits wieder

Lienhard Maeck, der Chefarzt Stationäre Dienste der Luzerner Psychiatrie (Lups), hat seine Kündigung eingereicht. Seine Stelle hat er erst Anfang Jahr angetreten.

, 16. November 2021, 06:30
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Lienhard Maeck verlässt per Ende Mai 2022 die Luzerner Psychiatrie (Lups). Der Chefarzt Stationäre Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung der Lups will sich beruflich neu orientieren und hat daher seine Kündigung eingereicht, teilt die Organisation mit. Die Luzerner Psychiatrie gibt persönliche Gründe an.
Maeck hat die Funktion als Chefarzt Stationäre Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung Lups erst Anfang Jahr von Julius Kurmann übernommen. Der Spitalrat und die Direktion bedauern laut Mitteilung seinen Weggang und bedanken sich bei ihm für sein Wirken für die Patientinnen und Patienten sowie die Luzerner Psychiatrie im Allgemeinen.

War früher Chefarzt im Kanton Baselland

Vor seinem Wechsel nach Luzern arbeitete Maeck als Chefarzt bei der Psychiatrie Baselland. Dort war er Chefarzt für das Zentrum für Krisenintervention und das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen verantwortlich.
Er arbeitete in seiner Karriere zudem als Leitender Oberarzt im Ambulatorium bei den Psychiatrischen Diensten Aargau (PDAG) sowie als Oberarzt an der Universitären Psychiatrischen Klinik Basel.
Lienhard Maeck, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, studierte an der Universität Göttingen Medizin und verfügt über einen Master in Health Business Administration (MHBA).

Psychiatrie regelt Nachfolge

Die Nachfolgeregelung werde zeitnah an die Hand genommen, teilt die Luzerner Psychiatrie weiter mit. Die Lups mit über 1'300 Mitarbeitenden ist für die psychiatrische Grundversorgung in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden zuständig.
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