Basel: Spitäler verbessern Notfallversorgung

Das Kantonsspital Baselland, das Universitätsspital Basel und das Claraspital wollen mit der «Stiftung Ersthelfer Nordwestschweiz» die Rettungskette optimieren.

, 6. Februar 2018, 12:45
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Wer in der Region Basel ausserhalb eines Spitals einen Herz-Kreislaufstillstand erleidet, hat eine Überlebenschance von 10 Prozent. Viel zu wenig, finden Notärzte der Region, und haben darum die «Stiftung Ersthelfer Nordwestschweiz» gegründet. 
Sie hat zum Ziel, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die Bevölkerung in der Technik der Wiederbelebung zu schulen. Unter anderem soll eine Smartphone-basierte Alarmierung von First-Respondern eingeführt werden. Auch das Angebot an Defibrillatoren soll verbessert werden.
Die Initiative kommt von Patrick Siebenpfund, Leitender Arzt Anästhesie und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kantonsspital Baselland (KSBL). Neben den erwähnten Spitälern gehört auch die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung gehört zu den Stiftern.
Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen:
  • Patrick Siebenpfund, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst KSBL
  • Raban Jeger, Leitender Arzt Kardiologie Universitätsspital Basel
  • Lukas Altwegg, Chefarzt Kardiologie St. Claraspital
  • Marcel Schüepp, stv. Ärztlicher Leiter Rettungsdienst KSBL.
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