LUKS: Zwei Co-Chefärzte und ein Professor

Die Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Oralchirurgie und die Gastroenterologie und Hepatologie erhalten neue Spitzenleute.

, 17. Januar 2024 um 04:04
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Andrea De Gottardi, Patrick Tomasetti, (vlnr)  |  Bild: PD LUKS
Zum einen hat die Geschäftsleitung des Luzerner Kantonsspitals Patrick Tomasetti befördert: Er wird Co-Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Oralchirurgie. Tomasetti, 52, ist seit 2013 als Oberarzt und seit 2017 als Leitender Arzt in der Klinik.
Er hatte in Zürich studiert, seine Promotion schloss er an der Universität Basel ab. Die Assistenzarzttätigkeit führte ihn von 2000 bis 2012 an die Regionalspitäler Lugano und Montreux sowie ans Universitätsspital Zürich.
Tomasettis Behandlungsschwerpunkte sind die Traumatologie, minimalinvasive Osteosynthesen, Kopf-Hals-Tumorchirurgie, computerassistierte patientenspezifische Chirurgie, orale Chirurgie, Schleimhauterkrankungen, Chirurgie des Kiefergelenkes, orthognathe Chirurgie und Speicheldrüsenoperationen. Er ist auch Lehrbeauftragter beim Joint Medical Master der Universität Luzern und doziert am Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz Xund.
Weiter hat die LUKS-Geschäftsleitung Andrea De Gottardi zum Co-Chefarzt Gastroenterologie / Hepatologie ernannt. Der Tessiner hat in Heidelberg und Lausanne studiert. Die Weiterbildung zum Facharzt FMH für Gastroenterologie erfolgte an den Universitätsspitälern in Bern und Genf, wo er auch die Schwerpunktausbildung zum Hepatologen absolvierte. Seine beiden Doktortitel – Dr. med. und Dr. phil. – erwarb er an der Universität Bern, von der er auch 2016 die Professur in Hepatologie verliehen bekam.
Von 2011 bis 2015 arbeitete De Gottardi als Leitender Arzt am Inselspital, bis 2019 war er Mitglied der Geschäftsleitung des dortigen Bauchzentrums. Seit 2019 führt er als Chefarzt die Gastroenterologie / Hepatologie am EOC in Lugano und hat eine Professur für Gastroenterologie an der Università della Svizzera Italiana inne.
Im Fokus seiner Forschungsinteressen stehen die Komplikationen der chronischen Lebererkrankungen wie die portale Hypertonie und die Thrombosen der Pfortader. Derzeit leitet er ein Projekt über die Anwendung von künstlicher Intelligenz im Management von Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose.
Eine dritte Ernennung im Hause LUKS kommt von der Universität Luzern: Sie hat Martin Stocker zum Titularprofessor ernannt. Stocker ist Chefarzt Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin sowie Leiter des Kinderspitals am Luzerner Kantonsspital.
  • Kinderspital Zentralschweiz: So lautet die neue Bezeichnung für das Kinderspital des LUKS.
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