Vom KSA zur Zukunftsstrom: Sergio Baumann leitet Grossprojekt

Der ehemalige Leiter Betrieb und Interims-CEO des Kantonsspitals Aarau übernimmt eine Schlüsselrolle im Energiebereich.

, 5. Mai 2025 um 04:45
image
Im Unruhestand: Sergio Baumann, 67  |  Bild: GD AG
In Laufenburg plant das Unternehmen Flexbase den weltgrössten Redox-Flow-Batteriespeicher. Es ist ein Projekt, das gut 20’000 Quadratmeter Fläche umfasst und im Sommer 2028 betriebsfähig sein soll. Als Gesamtprojektleiter dafür engagierte Flexbase nun Sergio Baumann.
Sergio Baumann ist in der Spitalbranche bekannt als ehemaliger Leiter des Departements Betrieb und Mitglied der Geschäftsleitung des Kantonsspitals Aarau. In dieser Funktion trug er eine Haupt-Verantwortung für das KSA-Neubauprojekt «Dreiklang» im Umfang von rund 750 Millionen Franken.
Von Juli 2021 bis März 2022 übernahm er auch interimistisch das Amt des CEO, als der damalige Chef Robert Rhiner und sein Stellvertreter überraschend gehen mussten.
«Im Umfeld des KSA gab es Personen, die fanden, ich hätte wohl nicht alles falsch gemacht.»
Es sei ein Privileg, nun nochmals einen Beitrag zu einer «Riesenkiste» leisten zu dürfen, erklärte Baumann, 67, jetzt in der «Aargauer Zeitung» zu einer neuen Aufgabe. Und zur Frage, wie er zur neuen Aufgabe bei Flexbase respektive für dessen Unternehmer Marcel Aumer gekommen sei, meinte er: «Im Umfeld des KSA gab es Personen, die fanden, ich hätte wohl nicht alles falsch gemacht». Marcel Aumer kenne das Kantonsspital gut.
«Was dort in der Vergangenheit alles realisiert wurde, ist beeindruckend», so Baumann in der AZ.
In der aargauischen Stadt Laufenburg planen Privatinvestoren ein neues Technologiezentrum; sie übernahmen dafür das ehemalige Swissgrid-Gebäude. Das Herzstück bildet ein Neubau, in dem der weltweit grösste und modernste Redox-Flow-Batteriespeicher entstehen soll. Ergänzt wird der Speicher durch ein Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz, einen Windkanal für Forschungs- und Entwicklungszwecke im Sportbereich sowie weitere Bauten.
  • KSA
  • Kantonsspital Aarau
  • personelles
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Millionen ERC-Grant für Basler Augenforscher

Bence György vom IOB in Basel erhält einen ERC-Grant über rund zwei Millionen Euro, um Gen-Editierungstherapien gegen Sehverlust weiterzuentwickeln.

image

Zwei neue Leitende Ärztinnen im Spital Nidwalden

Rebecca Berz und Lara Bersuch heissen die beiden neuen Führungsfrauen am Spital Nidwalden.

image

Schinznach: Neue Chefärztin für internistisch-onkologische Reha

Dzana Begovic übernimmt die Leitung der Internistisch-onkologischen Rehabilitation in der Reha Schinznach und wird gleichzeitig stellvertretende Direktorin Medizin.

image

PDAG: Neue Co-Leitung für die stationäre Alterspsychiatrie

Per Anfang Januar verstärkt Kristine Ewert die Klinik für Konsiliar-, Alters- und Neuropsychiatrie der Psychiatrischen Dienste Aargau als stellvertretende Klinikleiterin.

image

Pierre Hofer übergibt die Führung der Orthopädie St. Gallen

Pierre Hofer, Gründer und Inhaber der Orthopädie St. Gallen, beendet seine ärztliche Tätigkeit per Ende 2025. Die operative Führung übernimmt künftig das bestehende Leitungsteam.

image

Balgrist: Wirbelsäulen-Chirurgen als Leitende Ärzte

Thorsten Jentzsch, Christoph Laux und Florian Wanivenhaus bringen umfassende Erfahrung in offenen und minimalinvasiven Operationstechniken mit.

Vom gleichen Autor

image

Pflege bleibt Engpassberuf Nummer eins


Kaum ein Bereich sucht so intensiv nach Personal wie das Gesundheitswesen. Der neue Jobradar zeigt: Vor allem in der Pflege steigt die Zahl offener Stellen wieder in Richtung Rekordniveau.

image

Umbau beim SIWF – doch die Wartezeiten bleiben lang

Das Weiterbildungs-Institut trennt sich nun auch von Geschäftsführer Jörg Gröbli. Trotz mehr Personal und IT-Unterstützung beträgt die Bearbeitungsdauer für Facharzttitel beim SIWF weiterhin rund zwölf Monate.

image

Pflegeinitiative: Widerstand im Parlament – SBK empört

Die Gesundheitskommission des Nationalrats tritt bei der Umsetzung der Pflegeinitiative auf die Bremse. Höchstarbeitszeit, Normalarbeitszeit und Lohnzuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit sollen weitgehend unverändert bleiben