Tessiner Klinik Moncucco holt Chefarzt und Spitaldirektor in den VR

Im obersten Gremium des Tessiner Spitals Moncucco sitzen künftig zwei Deutschschweizer: ein langjähriger Chefarzt aus dem Kanton Aargau und ein langjähriger Spitaldirektor aus dem Kanton Bern.

, 3. Dezember 2021 um 09:00
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Im Verwaltungsrat der Luganeser Moncucco Klinik kommt es zu einer Neubesetzung. Im April 2022 treten Jürg H. Beer und Bruno Guggisberg ihr Amt im Strategiegremium an, wie die Tessiner Klinik Moncucco mitteilt. 

  • Jürg H. Beer leitet als Direktor und Chefarzt das Departement Innere Medizin am Kantonsspital Baden (KSB). Er wird gemäss Mitteilung seine fundierten Kenntnisse des Schweizer Gesundheitswesen und der akademischen Forschungswelt in den Verwaltungsrat einbringen. Beer ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hämatologie. Er hatte Medizin in Bern studiert und arbeitete unter anderem am Inselspital und am Universitätsspital Zürich (USZ). Er ist Professor an der Universität Zürich (UZH), sitzt im Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland (KSBL) und ist Vorstandsmitglied der Stiftung Epatocentro Ticino.
  • Bruno Guggisberg ist seit 2011 CEO der Spital Simmental-Thun-Saanenland (STS). Der langjährige Spitaldirektor verfügt über einen Executive MBA der Berner Fachhochschule. In seiner Karriere arbeitete er bei den Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) als Personalchef und Leiter Dienste und Betrieb. Guggisberg soll im Verwaltungsrat dazu beitragen, die Kompetenzen des Gremiums im Bereich des Spitalmanagements zu stärken und Impulse für die zukünftige Entwicklung der Organisation geben.

Auf nationaler Ebene positionieren

Mit der Wahl der beiden neuen Mitglieder in den Verwaltungsrat will die Tessiner Klinik sich weiter entwickeln und weiter wachsen. Die Ernennung soll auch helfen, das Spital auf nationaler Ebene zu positionieren, wie in der Mitteilung zu lesen steht. 
Die Moncucco Clinic gibt es seit über 120 Jahren. Sie betreibt rund 200 Betten und behandelt knapp 7'000 Patientinnen und Patienten pro Jahr. Das Spital ist wegen dem Corona-Virus schweizweit bekannt geworden. Dort wurde der erste in der Schweiz bekannten Corona-Patient behandelt, der nach einem Aufenthalt in Mailand Symptome zeigte. 
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