Spital Herisau: Neuer Chefarzt, neuer Leitender

Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden konnte dem Spital Linth gleich zwei Kaderärzte abwerben.

, 7. Mai 2015 um 13:02
image
Anfang Juli erhält das Spital Herisau einen neuen Chefarzt Chirurgie: Der Verwaltungsrat des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden hat René Fuhrimann für die Nachfolge von Marcel Schibli ernannt.
Fuhrimann, 58, arbeitet seit 1996 an der Chirurgischen Klinik des Spitals Linth in Uznach. Seit 2004 ist er dort Co-Chefarzt. Als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung des Spitals Linth ist er auch verantwortlich für das Qualitäts- und Risikomanagement. 
Sein Staatsexamen legte René Fuhrimann an der Universität Bern ab. Im Anschluss folgten verschiedene Assistenzarztstellen im Bereich der Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Traumatologie sowie der Gefäss-, Thorax- und Herzchirurgie, unter anderem am Universitätsspital Bern. 
Als Oberarzt war er unter anderem am Kantonsspital Aarau, am Spital Solothurn sowie am Kantonsspital Luzern tätig. Im Jahre 1984 erlangte er den Facharzttitel Chirurgie FMH.
Marcel Schibli wird, der scheidende Chefarzt Chirurgie, wird ab Juli 2015 als Leitender Arzt Viszeralchirurgie weiterhin mit einer Teilzeitbeschäftigung im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden tätig sein. 

Bad Hersfeld, Friedrichshafen, Uznach

Weiter meldet der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden, dass Jürgen Lerner seit Anfang April als Leitender Arzt an der Frauenklinik des Spitals Herisau tätig ist. Geleitet wird das Ärztekader der Frauenklinik von Birgit Lewandowski.
Jürgen Lerner arbeitete zuletzt als Leitender Arzt und Stellvertretender Chefarzt an der Frauenklinik am Spital Linth in Uznach. Er bringt ausgewiesene Kenntnisse und Fachwissen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, der Mamma-Diagnostik sowie der speziellen operativen Gynäkologie mit.
Von 1990 bis 1999 war er als Oberarzt am Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Giessen in Bad Hersfeld tätig. Danach arbeitete er als Belegarzt und Arzt in einer Gemeinschaftspraxis, bevor er 2010 als Oberarzt an die Frauenklinik am Campus Klinikum Friedrichshafen wechselte, mit dem Schwerpunkt Perinatologie.
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Neue Allianz für mentale Gesundheit

Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) und der Krankenversicherer CSS lancieren gemeinsam ein neues Angebot im Bereich der integrierten Versorgung.

image

GZO Spital: Nationale Zertifizierung für Behandlung von Beckenbodenleiden

Die Frauenklinik in Wetzikon ist als erstes Schweizer Spital in den Qualitätsverbund Beckenboden aufgenommen worden.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Spital Menziken bietet Sprechstunden bei LUKS-Gynäkologin

Eine Gynäkologin aus dem luzernischen Sursee betreut Patientinnen im aargauischen Menziken. Die neue Spital-Direktorin in Menziken, Sandra Lambroia Groux, strebt noch mehr Zusammenarbeit an.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

Vom gleichen Autor

image

Medinside-Podcast: Das waren die Top Themen 2025

2025 war ein bewegtes Jahr für die Schweizer Gesundheitsbranche. Im neuen Medinside-Podcast blicken wir zurück auf die Themen, die unsere Leserschaft am meisten beschäftigt haben.

image

Auch das Spital Muri reiht sich ein

Und schreibt einen Verlust von 1,5 Millionen Franken.

image

Viktor 2023: Ein Pflegefachmann macht Hoffnung als Politiker

Patrick Hässig war 18 Jahre Radiomoderator, dann ging er erst in die Pflege – und dann in den Nationalrat. Nun erhielt er den «Viktor» als beliebtester Gesundheitspolitiker.