Premiere: Rosenklinik setzt in der Orthopädie auf Agile+

Als erste Klinik der Schweiz setzt die Rosenklinik in Rapperswil auf ein ganzheitliches Orthopädie-Behandlungskonzept. 20 Patienten wurden bisher damit behandelt.

, 16. Juni 2022 um 06:52
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«Die Rosenklinik investiert stark in die Orthopädie», schreibt Swiss Medical Network in einem Communiqué. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Franken, wie die Klinik auf Anfrage von Medinside mitteilt. Darin enthalten seien ebenso Kosten für den Ausbau der Infrastruktur.
Die Klinik in Rapperswil ist die erste Schweizer Institution, die auf das neue Behandlungskonzept Agile+ bei Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen setzt. Dieses basiert auf dem internationalen Fast-Track-Programm, welches Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen revolutioniert haben soll und für Patienten und Ärzte mit erheblichen Vorteilen verbunden sei. 
Bisher wurden 20 Fälle nach dem neuen Behandlungspfad betreut. Eine vorgängige Patientenselektion gibt es nicht. Der Behandlungspfad eignet sich für alle Patienten. 
Die Rosenklinik ist nicht die einzige Schweizer Klinik , die in der Prothetik auf ein Fast-Track-Verfahren setzt. «Wir sind aber die Ersten, die ein solches Programm ganzheitlich im Klinikalltag implementieren und unsere Prozesse darauf anpassen», erklärt Fabio Berry, Direktor der Rosenklinik.
Die Rückmeldungen von Patienten und Pflegenden sind laut Berry durchaus positiv. «Die Patienten schätzen, dass sie durch die Aufklärung und Wissensvermittlung stärker einbezogen werden und dass die Schmerzkompensation in der Regel schon nach kurzer Zeit besser ausfällt.» Der enge Kontakt zwischen Patient und Care Managements vermittle zudem Sicherheit.
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