Genau darüber spricht der Podcast Brustgesundheit, der medizinisches Wissen mit psychosozialen Perspektiven verbindet. In der neuesten Folge steht die psychoonkologische Unterstützung im Zentrum. Ein Angebot, das Patientinnen und Angehörigen helfen kann, nach der Diagnose wieder Halt zu finden.
Ein Podcast rund um Brustgesundheit
Der Podcast «Brustgesundheit» des Affidea brustCare Brustzentrums Zürich greift regelmässig Themen auf, die Patientinnen nach der Diagnose bewegen: von Behandlungsmöglichkeiten und Prävention bis hin zu psychischen und sozialen Aspekten der Erkrankung. Ziel ist es, fundierte Informationen verständlich zu vermitteln und Orientierung zu geben.
Moderatorin und Brustchirurgin Dr. med. Constanze Elfgen spricht in jeder Folge mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen und gibt auch Betroffenen eine Stimme.
Folge #5 ab 10. März online: Psychoonkologie nach der Diagnose
In der aktuellen Episode spricht Constanze Elfgen mit Dr. med. (WG) Bruno Pfammatter über die Bedeutung der psychoonkologischen Begleitung nach einer Brustkrebsdiagnose. Dr. Pfammatter ist ärztlicher Leiter im Zentrum für Psychoonkologie der Krebsliga Zürich sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH.
Im Gespräch zeigt er auf, wie psychoonkologische Beratung und Therapie unterstützen können:
- Ängste und Unsicherheiten einzuordnen und zu verarbeiten
- innere Stabilität und Handlungsspielraum zurückzugewinnen
- den Umgang mit der Erkrankung im Alltag zu erleichtern
- Ressourcen zu stärken und die Kommunikation im Umfeld zu fördern
Wenn sich das Körperbild verändert
Ein zentrales Thema der Folge ist das veränderte Körperbild nach Brustkrebs. Operationen und Therapien können den Blick auf den eigenen Körper nachhaltig verändern. Psychoonkologische Begleitung kann Patientinnen dabei unterstützen, diese Veränderungen anzunehmen und im Verlauf einen neuen, versöhnlichen Zugang zum eigenen Körper zu finden.
Unterstützung auch für Angehörige
Eine Brustkrebserkrankung betrifft selten nur die Patientin selbst. Auch Partnerinnen, Partner und Angehörige erleben oft grosse Belastungen. Psychoonkologische Gespräche können helfen, Sorgen anzusprechen, die Kommunikation zu erleichtern und gemeinsame Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden.