Ärztemonitoring: Neue Datenbasis für die Gesundheitspolitik

Von den Master-Abschlüssen bis zur Praxisaufgabe: Ein interaktives Tool des Bundes macht die wichtigsten Daten zum Ärzteberuf greifbar.

, 21. Januar 2026 um 05:46
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Anzahl Medizin-Promotionen pro 100'000 Einwohner: Beispiel des Ärztemonitoring  |  Screenshot
Wie viele Waadtländerinnen machen einen Medizin-Master? Und wie viele Nidwaldner holen den Medizin-Doktor? Wie viele Ärztinnen wollen in nächster Zeit ihre Praxis aufgeben? Und wie viele Facharzttitel wurden in den letzten Jahren verliehen?
Oder: Wie gesund ist die Ärzteschaft?
Solche Fragen beantwortet das «Nationale Monitoring Ärztinnen und Ärzte», das vom Obsan erarbeitet wurde.
Das Online-Tool fasst Kennzahlen aus verschiedenen Datenquellen in einem Dashboard zusammen. Es soll nun schrittweise um weitere Daten erweitert sowie stetig aktualisiert werden.
➡️ Zum Ärztemonitoring
Das Ärztemonitoring folgt aufs Pflegemonitoring, welches der Bund im Sommer 2024 aufschaltete. Eine Idee war damals auch, dieses Tool als Steuerungsinstrument für die Umsetzung der Pflegeinitiative zu nutzen.
Heute bietet das «Nationale Monitoring Pflegepersonal» gut 25 Indikatoren, zum Beispiel zur Zahl der ausgeschriebenen Stellen, zur Nurse-to-Patient Ratio, zur Fluktuation, zu den Löhnen oder zur Pflegequalität aus Sicht des Pflegepersonals.



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