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«Reduktion von Delir: Entstehung, Risikofaktoren und Prävention»

Delir ist eine Krankheit mit starken Auswirkungen auf Betroffene. Dr. Marco Ceppi hat sich entschieden, in seiner Doktorarbeit die Forschung zum Thema Delir in der Rehabilitation voranzutreiben und auf Grundlage seiner Erkenntnisse Massnahmen zur Minimierung des Auftretens von Delir zu entwickeln.

, 4. Dezember 2023 um 07:34
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Delir ist eine akute Störung der Hirnfunktionen, die plötzlich und ohne vorherige Erkrankung auftreten kann. Es führt zu Beeinträchtigungen des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, des Denkens, der Psychomotorik, der Emotionalität und des Schlaf-Wach-Rhythmus. Häufig tritt Delir als Reaktion auf Erkrankungen oder akute Stresssituationen wie schwere Infektionen, Dehydratation, Medikamente oder Operationen auf. Es kann Menschen jeden Alters betreffen, ist jedoch bei älteren Erwachsenen häufiger anzutreffen.
Delir ist ein ernstes medizinisches Problem, das eine tiefgreifende Diagnose sowohl für Betroffene als auch für ihr Umfeld darstellt. Eine sofortige ärztliche Untersuchung und Behandlung sind zwingend erforderlich.
Marco Ceppi wurde während seiner Weiterbildung zum Spitalpharmazeuten auf die erheblichen Auswirkungen von Delir auf die Betroffenen aufmerksam. Daraufhin entschloss er sich, seine Doktorarbeit diesem Thema zu widmen und den Schwerpunkt auf die Entstehung und Verhinderung von Delir zu legen. Die Ergebnisse waren bemerkenswert und resultierten in einer evidenzbasierten Risikoeinschätzung, die bereits zu Beginn der Rehabilitation erfolgen kann. Wesentlich für die Patientenversorgung ist: Die wirksamste Massnahme zur Reduzierung des Delirs ist die nicht-medikamentöse Prävention. Die erfolgreiche Forschungsarbeit, die zu zwei hochkarätigen internationalen Publikationen zur Folge hatte, führte zur Verleihung der Doktorwürde für Marco Ceppi.
ZURZACH Care ist eine intensiv forschende Rehabilitationseinrichtung in der Schweiz. Prof. Dr. med. Peter Sandor, Ärztlicher Direktor Neurologie und Psyche von ZURZACH Care und Chefarzt, war während Marcos Doktorarbeit an seiner Seite. Peter Sandor betont die Relevanz von Marcos Arbeit: "Marco hat die Entstehung von Delir in der Rehabilitation untersucht, Risikofaktoren identifiziert und ein klinisches Prognosemodell zur Abschätzung des Delir-Risikos entwickelt. Ich bin froh darüber, dass wir aufgrund dieser Forschungsergebnisse bereits bei der Aufnahme eines Patienten für einen stationären Rehabilitationsaufenthalt dieses Risiko ermitteln und geeignete Massnahmen ergreifen können, um das Delirrisiko zu minimieren." Ein wichtiges Resultat sind evidenzbasierte und rehabilitationsspezifische Leitlinien für die Prävention von Delir – ein Novum in der Rehabilitation.
Dies hat das Potential, die Aufenthaltsdauer der Patienten zu verkürzen und die funktionellen Rehabilitationsresultate erheblich zu verbessern. Gleichzeitig führt es zu einer Entlastung der Patienten, der Angehörigen und der Gesundheitsfachpersonen, aber auch zu Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.
Darüber hinaus investiert ZURZACH Care in innovative Rehabilitationsprogramme, wie ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem Kantonsspital Baden, das im November 2023 gestartet wurde. Hierbei handelt es sich um ein innovatives, App-basiertes Tele-Rehabilitationsprogramm. Das Ziel ist es, Schlafprobleme und Stress bei Patienten mit leichten traumatischen Hirnverletzungen zu reduzieren, um die Chronifizierung der Beschwerden zu verhindern. Dafür wird eine App entwickelt, die wissenschaftlich basierte therapeutische und hypnotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten zur Schlafverbesserung bietet.
Mehr zur Forschung bei ZURZACH Care


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