Zwei neue Chefärzte für das Kantonsspital

Am Kantonsspital Münsterlingen kommt es in der Medizin und Pädiatrie zu einer personellen Veränderung.

, 25. Juli 2019 um 06:30
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Die Spital Thurgau hat vor kurzem gleich zwei neue Chefärzte für das Kantonsspital Münsterlingen ernannt, für die Klinik für Kinder und Jugendliche sowie für die Medizinische Klinik.
Peter Gessler (56) wird per Februar 2020 die Leitung der Klinik für Kinder und Jugendliche übernehmen. Er ist seit März 2006 Chefarzt der Kinderklinik Konstanz. Gessler ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und für Intensivmedizin. Er verfügt über die Schwerpunkte Neonatologie, Kinder-Hämatologie und Onkologie und bildete sich in Schlafmedizin und pädiatrischer Intensivmedizin weiter. 

Spital will Versorgung stärken und verbessern

Gessler arbeitete zwischen 1999 und 2006 bereits in der Schweiz, als stellvertretender Leitender Arzt in der Neonatologie der Kinderklinik am Berner Inselspital und als Oberarzt Intensivmedizin und Neonatologie am Uni-Kinderspital Zürich.
Er ersetzt Anita Müller, die nach dem Weggang von Christoph Stüssi die Klinik zusammen mit Bernd Erkert interimistisch geführt hat. In enger Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Kinderspital und den niedergelassenen Kinderärzten möchte die Spital Thurgau die Versorgung von Kindern und Jugendlichen stärken und verbessern, wie das Spital in der Mitteilung zu den Ernennungen schreibt. 

Berner Chefarzt wechselt nach Münsterlingen

Andreas Schönenberger (51) wird zudem im Oktober 2020 zusammen mit Robert Thurnheer die Leitung der Medizinischen Klinik im Kantonsspital Münsterlingen übernehmen. Die Hauptverantwortung für die Klinik übernehme Thurnheer, der seit mehreren Jahren als zweiter Chefarzt die Klinik zusammen mit Martin Krause geführt hat. 
Schönenberger ist zurzeit Chefarzt der Geriatrischen Universitätsklinik im Berner Spital Tiefenau. Der im Kanton Thurgau aufgewachsene Mediziner ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt über den Schwerpunkt Geriatrie. Andreas Schönenberger löst Martin Krause ab, der per Ende September nächsten Jahres das Pensionsalter erreicht. 
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