Spitalverbund Appenzell AR: Die schwarze Null rückt wieder näher

Verliefen die letzten Berichtsjahre eher bescheiden für den SVAR, so ist er im vergangenen Jahr wieder auf Kurs gekommen und konnte sein Defizit um die Hälfte minimieren.

, 8. März 2018, 10:35
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Titelte der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) vor zwei Jahren noch: «Schlechtes Ergebnis 2015 – Zuversicht für 2016», so hiess es zum neuen Geschäftsbericht: «Trotz schwierigen Bedingungen auf Kurs». Es scheint einiges ins Rollen gekommen zu sein und wieder bergauf für den Verbund zu gehen.
Doch was ist passiert, dass der SVAR sein Defizit um die Hälfte gegenüber dem Vorjahr reduzieren konnte? Gemäss der Mitteilung des Verbunds trugen dazu bei:
  • Produktivitätssteigerung;
  • eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Akutspitäler in Heiden und Herisau;
  • eine strikte Kostenkontrolle und
  • ein optimierter Mittel- und Ressourceneinsatz.
So dass das Defizit von knapp 9,0 Millionen im Jahr 2016 auf 3,96 Millionen im Jahr 2017 gesenkt werden konnte. 

Des weiteren käme hinzu, dass sich die Fallzahlen für das Psychiatrische Zentrum AR sowie die Belegungszahlen in den beiden Akutspitälern vergangenes Jahr gut entwickelt hätten.
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