Basler Mega-Spitalfusion spaltet Pflegefachleute

In einem Aufruf stellen sich Dutzende Mitarbeitende des Basler Unispitals gegen die geplante Fusion zwischen dem USB und dem Kantonsspital Baselland (KSBL) – öffentlich mit Namen.

, 24. Januar 2019 um 07:04
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Vergangene Woche machte sich der Verband der Pflegefachpersonen SBK beider Basel für die Spitalfusion zwischen KSBL und dem USB stark. Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) wehrt sich hingegen vehement gegen die Spitalfusion zum Universitätsspital Nordwest (USNW).
Nun rufen rund 80 Angestellte des Basler Universitätsspitals (USB) zu einem Nein am 10. Februar auf. Der Grossteil der USB-Mitarbeitenden, die unterzeichnet haben, gehört zum Pflegepersonal, wie aus dem Schreiben hervorgeht. Damit stellen sie sich öffentlich mit Namen gegen die Spitalleitung.
Insgesamt sind 160 Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen in diesem Komitee vertreten, auch verschiedene Fach- und Hausärzte. Sie sehen insbesondere auf Grund der Rechtsform der Aktiengesellschaft die «Gefahr einer Privatisierung der öffentlichen Spitäler».
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