Abrechnungsfehler bei Corona-Test sorgt für Schlagzeilen

Gleich zwei Mal wurde einer Patientin im Bürgerspital Solothurn «fälschlicherweise» ein nicht durchgeführter Corona-Test in Rechnung gestellt.

, 20. Mai 2021 um 09:30
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Wie schnell Fehler bei der Abrechnung von medizinischen Leistungen passieren, zeigt dieses Beispiel der Solothurner Spitäler (Soh): Das Bürgerspital hat dem Versicherer einer Patientin gleich zwei Mal eine Covid-Laboranalyse abgerechnet. Die Tests an zwei unterschiedlichen Tagen wurden nachweislich allerdings gar nicht durchgeführt, wie die «Solothurner Zeitung» am Donnerstag berichtet. 
Die Verantwortlichen der Solothurner Spitäler bestätigen gegenüber der Zeitung, dass die zwei Covid-Tests «fälschlicherweise» verrechnet wurden. Der Fehler sei daraus entstanden, weil die Patientin auf dem Notfall in einem Isolierzimmer war, heisst es. 

Spital spricht von einem «Einzelfall»

Gemäss Schilderung der Patientin hat ihr der diensthabende Arzt auf Nachfrage der Hebamme allerdings ausgerichtet, dass auf der Notfallstation keine Schnelltests gemacht würden, schreibt die «Solothurner Zeitung». 
Die zusätzliche Verrechnung sei aufgrund eines Kommunikationsfehlers passiert, wird die Medienstelle des Spitals im Bericht weiter zitiert. Sie sprechen von einem «Einzelfall» und bestreiten, dass es sich bei der Falschverrechnung um ein systematisches Problem handelt.

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