See-Spital trennt sich von Direktor

Im Zürcher See-Spital mit den beiden Standorten Horgen und Kilchberg kommt es zu einem Wechsel in der Direktion.

, 2. April 2020, 06:26
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Das See-Spital hat Direktor Matthias Pfammatter per Ende März 2020 entlassen. Grund für diesen Entscheid sind «unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Positionierung sowie über die Führung und strategische Ausrichtung des Spitals», wie das Spital mitteilt. Pfammatter war rund sechs Jahre lang Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung.
«Es geht hauptsächlich um die Art und Weise der Zusammenarbeit mit unseren strategischen Partnern», sagt Stiftungsratspräsident Lorenzo Marazzotta zur «Zürichsee-Zeitung». Namentlich mit Hausärzten und anderen zuweisenden Ärzten, Belegärzten sowie Spitälern. Pfammatter habe sich in dieser Hinsicht «anders verhalten», als es der Stiftungsrat erwartet hat. 

Neuer Direktor wollte abspringen

Matthias Pfammatters Nachfolge ist bereits geregelt: Markus Bircher hat per 31. März die Stelle als Spitaldirektor übernommen, wie das Spital mitteilt. Bircher, promovierter Ingenieur, ist seit vier Jahren am See-Spital als Leiter Dienste tätig. Eine seiner künftigen Aufgaben werde es sein, vermehrt die Aussenwahrnehmung des Spitals zu stärken. Und er soll auch die Zusammenarbeit mit den Hausärzten wieder verbessern.
Markus Bircher war offenbar bereits daran, das See-Spital zu verlassen, wie die «Zürichsee-Zeitung» weiss. Er hatte auf Ende April gekündigt. Der Verdacht liege nahe, dass er wegen Pfammatters Führungsstil auf dem Absprung war. So wie es andere Schlüsselpersonen in der Vergangenheit auch schon taten. Stiftungsratspräsident Marazzotta verneint dies gegenüber der Zeitung nicht.

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