Nächstes Jahr gibt es kaum höhere Löhne

Die Gehälter in der Gesundheitsbranche dürften 2016 im Schnitt um 0,5 Prozent zulegen.

, 28. Oktober 2015, 15:49
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  • lohn
  • wirtschaft
Dies fand die Grossbank UBS in ihrer diesjährigen Lohnumfrage heraus. Damit läge das Gesundheitswesen völlig im Schnitt, denn laut den UBS-Daten dürfte das Lohnplus auch im ganzen Schweizer Durchschnitt bei 0,5 Prozent liegen.
Am stärksten dürften die Zuwächse in den Branchen Chemie und Pharma, Informatik und Telekom liegen, wo 2016 nominal um 1 Prozent höhere Löhne bezahlt werden könnten; ferner im Enerie- und Bankenbereich, wo das Plus 0,8 Prozent erreichen kann.
Im Vorjahr – also von 2014 bis 2015 – hatten die Angestellten im Gesundheitswesen eine durchschnittliche Erhöhung der Löhne um 0,8 Prozent erhalten. Womit sie auch damals schon ganz im Schweizer Durchschnitt gelegen waren.

  • Zur UBS Lohnumfrage 2016

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