Corona: Bund soll Behandlern Ausfälle und Mehrausgaben bezahlen

Die kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren sind «besorgt».

, 31. Juli 2020, 07:19
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Neue Zahlen weisen darauf hin, dass die Verluste für die Spitäler aufgrund der Corona-Krise kleiner ausfallen als erwartet. Dennoch bereitet «die durch den vom Bund angeordneten Behandlungsstopp in den Spitälern oder Pflegeheimen entstandenen finanzielle Verluste» den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Sorgen. 
Wie ihre Konferenz (GDK) am Donnerstag schreibt, erwartet sie eine «faire Regelung, bei welcher der Bund einen Teil mitträgt». Ausserdem brauche es «eine kostendeckende Vergütung der Spitäler, Heime und Spitex, die aufgrund der Schutzmassnahmen Mehrausgaben ausweisen». Kantone und Krankenversicherer stünden hier gemeinsam in der Pflicht.

Beschränkung auf 1000 Personen bleibt

Gleichzeitig schreibt die GDK, dass sich die Mehrheit der Kantone dafür ausgesprochen hat, das Verbot von Veranstaltungen mit über 1000 Personen vorerst bis Ende Jahr zu verlängern. Auf der Grundlage der epidemiologischen Entwicklung ist im November über eine allfällige Verlängerung zu befinden.
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