Luzern: FaGe-Meisterin arbeitet im Luks

Celine Hess vom Luzerner Kantonsspital ist Zentralschweizermeisterin Fachperson Gesundheit (FaGe). Sie hat sich gegen 14 Kandidatinnen und einen Kandidaten durchgesetzt.

, 27. November 2017, 08:20
image
  • luzerner kantonsspital
  • ausbildung
  • spital
image
Celine Hess und Julia Ming | PD
Celine Hess, FaGe in Ausbildung am Kantonsspital Luzern (Luks), hat an den diesjährigen Zentralschweizermeisterschaften Fachperson Gesundheit am Samstag den ersten Platz geholt. Dies teilen die Veranstalter Xund Bildung Gesundheit Zentralschweiz mit. 
«Ich bin stolz, dass mir die Aufgaben so gut gelungen sind und sich das Training bewährt hat. Nun freue ich mich auf die weitere Herausforderung, mich mit den besten der Schweiz zu messen», erklärt Celine Hess aus Buchrain. 
Gemeinsam mit der zweitplatzierten Julia Ming aus Reiden, ebenfalls vom Luzerner Kantonsspital Luzern, qualifiziert sie sich für die SwissSkills 2018 in Bern. Mit der Teilnahme sind auch die WorldSkills 2019 in Reichweite. Auf dem dritten Rang befindet sich Gisela Aregger vom Luzerner Kantonsspital Wolhusen.
Es mussten drei Arbeitssituationen im Bereich der Spitex, des Akutspitals und der Langzeitpflege durchgespielt werden.
  • Eine 86-jährige Bewohnerin ist nach einem Schlaganfall im Alters- und Pflegeheim und leidet seither unter Stimmungsschwankungen und Kräfteverlust in Armen und Beinen. 
  • Ein 38-jähriger Patient ist aufgrund eines Blinddarms im Spital, wo er nach einer notfallmässigen Operation im Spital nachbehandelt wird. 
  • Eine 54-jährige Patientin leidet unter Diabetes und wird von der Spitex zu Hause betreut.
In die Bewertung fliessen verschiedene Kriterien ein: Neben der korrekten Ausführung von pflegerischen und medizinaltechnischen Aufgaben sowie der Einhaltung der Hygiene spielen laut den Veranstaltern auch die Kommunikation und Empathie für den Patienten eine wichtige Rolle. 
Nicht zu vernachlässigen sei zudem die eigene Arbeitssicherheit: zum Beispiel rückenschonende Bewegungen, das Desinfizieren der Hände oder das Anziehen von Handschuhen. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Universitätsklinik weitet Angebot auf Männedorf aus

Das Universitäre Wirbelsäulenzentrum Zürich (UWZH) arbeitet neu auch im Spital Männedorf und bietet dort Standard-Operationen an.

image

Dieses Spital darf nicht so gross werden wie geplant

Es ist zu teuer: Das neue Schaffhauser Kantonsspital muss um 50 Millionen Franken billiger werden. Das hat der Spitalrat beschlossen.

image

Protest in Lausanne: Angestellte des Unispitals wollen mehr Lohn

Rund 250 Mitarbeitende des Universitätsspitals Chuv und Gewerkschaftsvertreter protestieren vor dem Hauptgebäude für einen vollen Teuerungsausgleich.

image

Die HFR-Operationszentren haben einen neuen Chefarzt

Pavel Kricka leitet neu als Chefarzt die Operationszentren des Freiburger Spitals (HFR). Er ist Nachfolger von Rolf Wymann.

image

Kantonsspital Glarus muss neuen Pflegechef suchen

Markus Loosli verlässt das Kantonsspital Glarus – aus privaten Gründen, heisst es.

image

Konflikt zwischen Unispital und Personal wegen Long-Covid

Aufgrund von Long-Covid-Symptomen ist es Pflegekräften nicht mehr möglich, zur Arbeit ins Genfer Unispital zurückzukehren. Die Lösung soll nun offenbar die Entlassung sein.

Vom gleichen Autor

image

Berner Arzt hat Aufklärungspflicht doch nicht verletzt

Im Fall einer Nasen-OP mit Komplikationen verneint das Bundesgericht eine Pflichtverletzung eines Berner HNO-Arztes. Die Vorinstanzen haben noch anders entschieden.

image

Warum hunderte Pflegekräfte derzeit «Rücktrittsschreiben» verfassen

Eigentlich möchten viele Pflegefachpersonen ihrem Beruf gar nicht den Rücken kehren. Doch das System zwingt sie dazu, wie eine aktuelle Kampagne in den USA exemplarisch zeigt.

image

Ärzte erhalten von Ärzten eine Sonderbehandlung

Ärzte als Patienten kriegen bestimmte Privilegien, die andere Patienten oder Patientinnen nicht erhalten würden. Dies sagt die grosse Mehrheit der in einer Studie befragten Ärzte.