Kanton Bern: Zusammenschluss von Rettungsdiensten

Die Rettungsdienste des Spitals Emmental und der SRO fusionieren. Die bisherigen Leiter bleiben an Bord.

, 12. Februar 2024 um 09:11
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Bild: Spital Emmental / hac
Die Rettungsdienste der Spital Emmental AG und der Spital Region Oberaargau AG fusionieren zum «Rettungsdienst EmmentalOberaargau». Konkret bilden sie juristisch eine einfache Gesellschaft, bei der beide Spitäler gemeinsam die Trägerschaft bilden. Bis Ende 2027 sollen die Prozesse vollends harmonisiert sein.
«Dies ist ein wichtiger Schritt in die Vereinheitlichung von rettungsdienstlichen Prozessen», sagt Regula Feldmann, CEO der Spital Emmental AG, in einer gemeinsamen Mitteilung: «Wir arbeiten schon lange gut und eng mit dem Rettungsdienst der SRO AG zusammen. Unsere Strukturen und Bedingungen sind sehr ähnlich.»
SRO-Direktor Andreas Kohli ergänzt, dass die Dienste gemeinsam eine bessere Marktposition haben und eher ihre Ressourcen schonen können. Die Co-Leitung des Rettungsdienstes Emmental-Oberaargau obliegt Mischa Schori und Thomas Giger: Beide fungierten zuvor als Leiter Rettungsdienst für das Emmental respektive für das Oberaargau.
Für die Angestellten gibt es keine grösseren Veränderungen, so die Mitteilung. Durch den Zusammenschluss soll auch die Flexibilität bei den personellen Ressourcen steigen – so dass man sich bei personellen Engpässen gegenseitig aushelfen kann.
  • Wegen Personalmangel: Zürcher Regio 144 rettet auch im Glarnerland.

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