Das Ranking basiert auf der Analyse von über 200 Millionen wissenschaftlichen Publikationen und zeichnet Forscherinnen und Forscher aus, deren Arbeiten sich durch hohe Qualität, nachhaltige Wirkung und wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen.
Für Solange Peters ist diese Auszeichnung eine weitere Anerkennung: Im September 2025 erhielt sie bei der World Conference on Lung Cancer die höchste internationale Auszeichnung in der Lungenkrebsforschung für ihre wissenschaftlichen und klinischen Beiträge. Im selben Jahr übernahm sie die Leitung des Onkologie-Departements am Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV), wo sie seit 2015 den Bereich Medizinische Onkologie und die Spezialsprechstunde für Thorax-Tumoren geführt hatte.
Professorin an der UNIL
Als Forscherin, Klinikerin und Professorin an der Universität Lausanne, wo sie promoviert wurde, hat sich Peters in Onkologie und Molekularbiologie in der Schweiz und in Italien ausgebildet. Ihre Schwerpunkte liegen auf Thorax-Tumoren, Lungenkrebs und Pleuratumoren. Ihre Arbeiten befassen sich insbesondere mit der Identifikation neuer Biomarker, der Optimierung von Therapieansätzen beim Bronchialkarzinom und der Entwicklung von Immuntherapien.
Peters war zudem Chefredaktorin der Fachzeitschrift «Lung Cancer» und gehört zu den Editorial Boards der «Annals of Oncology» und von «ESMO Open». Internationale Anerkennung erhielt sie auch durch die Präsidentschaft der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO), ihre Tätigkeit im Vorstand der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) und die Gründung des Komitees «Women for Oncology».
Sie ist Präsidentin von Oncosuisse, Vizepräsidentin der Schweizerischen Krebsliga, Präsidentin der Swiss Academy of Multidisciplinary Oncology (SAMO), Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees und Mitglied des Stiftungsrats der European Thoracic Oncology Platform (ETOP) sowie Präsidentin des strategischen Beirats des Paris Saclay Cancer Cluster.